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Regional Rosdorfer Aldi-Filiale 14 Tage lang in Azubi-Hand
Nachrichten Wirtschaft Regional Rosdorfer Aldi-Filiale 14 Tage lang in Azubi-Hand
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00:20 06.03.2018
Auszubildende haben zwei Wochen lang den Aldi-Markt in Rosdorf geleitet: Filialleiterin Katrin Deuse (rechts) und der Ausbildungsbeauftragte René Markowski (2.v.l.) geben ihren jungen Kollegen gute Noten. Quelle: Scharf
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Rosdorf

Zwei Wochen lang ist der Aldi-Markt in Rosdorf von 16 Auszubildenden geführt worden. Die Besten aus zwei Jahrgängen übernahmen dabei die Verantwortung für alle Bereiche – von der Filialleitung über die Disposition bis zum Ablauf im Verkauf.

Auszubildender Noel Echter. Quelle: Scharf

Noel Echter lässt den Blick über die Regalreihen schweifen, in der Hand hat er Klemmbrett und Stift. Es ist Sonnabendmorgen, die Filiale im Rischenweg ist bereits gut gefüllt, an den Kassen bilden sich Schlangen. Der 21-jährige Hann. Mündener ist heute hier der Chef. Er muss sich darum kümmern, dass genug Ware im Haus ist, die Regale aufgefüllt werden und ausreichend Kassen besetzt sind. Und vor allem muss er den Überblick behalten. „Wir sind hier, um möglichst viel für unsere Zukunft mitzunehmen“, sagt er und wirkt dabei erstaunlich souverän.

Eigenverantwortliches Arbeiten

Es ist der letzte von 14 Tagen, in denen Echter und seine 15 Kollegen im Alter von 18 bis 25 Jahren in wechselnden Positionen die Filiale eigenverantwortlich geführt haben. Die Stammbelegschaft hatte frei, die Filialleiterin Katrin Deuse hielt sich im Hintergrund. „Ich stehe nur dahinter und coache bei Bedarf.“ Seit 2016 wird das Ausbildungscamp in Rosdorf bereits zum dritten Mal durchgeführt – ist heute fester Bestandteil des Ausbildungsprogramms. Von insgesamt 70 Auszubildenden aus den 82 Märkten der Aldi Nord Regionalgesellschaft Münden wurden 16 für diese Maßnahme ausgewählt.

Auszubildende Marina Goldmann Quelle: Scharf

An Kasse zwei sitzt Marina Goldmann – trotz des Wochenendandrangs hat die Blondine immer ein Lächeln im Gesicht. Die 20-Jährige ist wie Echter im dritten Lehrjahr und hofft auf eine Übernahme nach der Ausbildung. Ihre Chancen als Einzelhandelskauffrau stehen mehr als gut. Durchschnittlich 85 Prozent der Azubis wurden in der Vergangenheit übernommen. Außerdem ist der Aldi-Nachwuchs auch außerhalb des Konzerns gefragt.

„Richtig guten Job gemacht“

„Wer das hier meistert, dem stehen bei Aldi Nord alle Türen offen“, bestätigt René Markowski, Regionalverkaufsleiter und Ausbildungsbeauftragter der Gesellschaft. Mehrfach hat er die Rosdorfer Filiale in den vergangenen zwei Wochen besucht und vergibt wie auch Filialleiterin Deuse gute Noten: „Die haben ihren Job hier richtig gut gemacht.“ Er habe beobachtet, dass die jungen Leute während des Ausbildungscamps noch „ein Portiönchen mehr Gas geben“.

Dabei zählt in der abschließenden Bewertung nicht nur die individuelle Leistungsbereitschaft, sondern auch Faktoren wie Führungskompetenz und Teamgeist. Das habe gut geklappt, sagen Echter und Goldmann. Die meisten der jungen Kollegen kannten sich bereits von Seminaren und es habe keine Probleme mit der Hierarchie gegeben. Goldmann bringt es auf den Punkt: „Wer an dem Tag Chef ist, macht die Ansagen“.

Kunden unterstützen das Projekt

Durchweg positive Rückmeldung habe es auch von der Kundschaft gegeben. Transparente am Eingang wiesen auf das Projekt hin. Es sei offensichtlich gut angekommen, wenn der Markt voll junger Leute sei, so Markowski. Er habe viele zufriedene Kunden gesehen. „Wir werden angesprochen, die Leute sind neugierig und finden das Projekt gut“, bestätigt der 21-jährige Echter. Dann wendet er sich wieder seiner Arbeit zu. Schließlich ist er heute Chef.

Von Markus Scharf

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