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Regional Roselieb hat keine Angst vor Basel III
Nachrichten Wirtschaft Regional Roselieb hat keine Angst vor Basel III
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17:11 20.03.2012
Von Hanne-Dore Schumacher
Zieht eine positive Bilanz 2011: Uwe Roselieb.
Zieht eine positive Bilanz 2011: Uwe Roselieb. Quelle: Vetter
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Göttingen

Die Kundeneinlagen seien im Berichtsjahr um 2,6 Prozent auf 141,2 Mio. Euro (3,7 Mio. Euro) gestiegen, das Kreditvolumen um 3,1 Prozent auf 134,2 Mio. Euro (4,3 Mio. Euro).

94 Kunden mehr als im Vorjahr hat die Bank in der Groner Straße 24 im Bestand. Insgesamt sind es 15 175, berichtet Roselieb. Auch mehr Mitglieder zählt die Genossenschaftsbank, die ausschließlich für Privatkunden zuständig ist.  208 neue Mitglieder sind an Bord, insgesamt 11 449. Sie alle erhalten eine Dividende von 5 Prozent – wie in den Jahren zuvor. Pro Anteil bezahlen Mitglieder 52 Euro, maximal 832 Euro können sie einbringen, informiert der 52-jährige Banker.

Rund 10 000 Girokonten führt die Göttinger Filiale. Im vergangenen Jahr seien 160 Konten (Abgänge und Neuzugänge gegengerechnet) dazugekommen. Roselieb ist damit zufrieden und betont: „Ohne Lockvogelangebote“ wolle man die Menschen überzeugen. „Auf einem Markt, der leider  zunehmend auf Kundenfang um jeden Preis abzielt, sind wir unserer Linie treu geblieben.“ Das hat sich rentiert, ist sich der Göttinger sicher. Auch die „konservative Anlagestrategie“ hätten die Kunden zu schätzen gewusst. „Wir sind komplett schadlos durch die Krise gekommen.“ Man schaue nach dem Rating und nicht nur auf den Zins, betont der Banker. Die Spardabank habe auch kein Problem mit der Eigenkapitalsquote. Basel III mache ihm keine Angst, stellt Roselieb klar.

Stark gewachsen sei das Baufinanzierungsgeschäft. Mit einem Neugeschäftsvolumen von 14,3 Mio. Euro ist der Genossenschaftsbanker zufrieden. Für das laufende Geschäftsjahr wünscht sich Roselieb Kontinuität. Er geht für 2012 von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau aus.