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Regional Sackgasse Minijob: Arbeitsagentur Göttingen erläutert die Auswege
Nachrichten Wirtschaft Regional Sackgasse Minijob: Arbeitsagentur Göttingen erläutert die Auswege
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06:00 31.01.2020
Der Anteil von Frauen unter den Minijobbern ist hoch. Quelle: dpa
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Göttingen

Am Dienstag, 4. Februar (13.30 bis 15:30 Uhr), und am Mittwoch, 5. Februar (9 bis 11 Uhr), setzt sich Susanne Wädow, Beauftragte der Göttinger Agentur für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, mit dem Thema „Minijobs: Rechte, Risiken und Chancen“ auseinander. Sie bietet die Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum (BiZ) an der Bahnhofsallee 5 an.

Ein Minijob werde mit bis zu 450 Euro entlohnt, so Christine Gudd, Pressesprecherin der Agentur. Er sei nicht in vollem Umfang sozialversicherungspflichtig. Ansprüche auf Arbeitslosengeld bestünden nicht. Minijobs gebe es in allen Branchen. Groß sei die Zahl im Handel (etwa 16 Prozent aller Minijobs) und im Gastgewerbe (rund 15 Prozent). Im Juni 2019 hätten im Göttinger Agenturbezirk 41 226 Menschen einen Minijob ausgeübt – darunter 27 860 ausschließlich im Minijob, so Gudd.

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Minijob kann zur schlechten Dauerlösung werden

Die Mehrheit der Minijobber sei weiblich. Minijobs böten „vereinzelt die Möglichkeit“, während oder nach der Familienzeit ins Arbeitsleben einzusteigen. „Nicht selten wird aus dem als Übergang gedachten Einstieg eine Dauerbeschäftigung. Diese Entwicklung birgt Risiken für spätere Rentenbezüge und mögliche Altersarmut.“

Anmeldung: 0551/520-670 oder per E-Mail an goettingen.biz@arbeitsagentur.de.

Von Stefan Kirchhoff

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