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Regional Für 360 Millionen Euro: Sartorius übernimmt Aufreinigungsspezialisten BIA Separations
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Sartorius: Göttinger Konzern übernimmt Aufreinigungsspezialisten für 360 Millionen Euro

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13:17 05.10.2020
Die Kombination von Teams und Technologien wird „ein exzellentes Angebot“ für die Herstellung von Advanced Therapies schaffen, sagt Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender von Sartorius. Quelle: R
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Göttingen

Der Göttinger Pharma- und Laborzulieferer Sartorius hat die Übernahme des Aufreinigungsspezialisten BIA Separations in Slowenien in die Konzern-Tochter Sartorius Stedim Biotech bekannt gegeben. Die Transaktion belaufe sich auf insgesamt 360 Millionen Euro, wovon 240 Millionen Euro in bar und 120 Millionen Euro in Aktien der Sartorius Stedim Biotech gezahlt würden, teilte Sartorius mit.

BIA Separations entwickele und produziere marktführende Produkte für die Aufreinigung und Analyse von großen Biomolekülen wie Viren, Plasmiden und mRNA, die für Zell- und Gentherapien und andere neuartige Therapien (Advanced Therapies) genutzt würden, so Sartorius. Zudem sei das Unternehmen stark vertreten bei neuen Arzneimittelkandidaten, die sich noch in der klinischen Testphase befinden.

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„Exzellente“ Offerte für die Herstellung von Advanced Therapies

„Die Kombination der Teams und Technologien von Sartorius und BIA wird ein exzellentes Angebot für die Herstellung von Advanced Therapies schaffen. Unser gemeinsames Ziel ist es, solche Therapeutika in Zukunft für mehr Patienten schneller verfügbar zu machen und weiterhin relevante Innovationen entlang der gesamten Produktionskette zu schaffen“, wird Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender von Sartorius, in der Mitteilung zitiert.

BIA erwarte einen Umsatzerlös von etwa 25 Millionen Euro für das Jahr 2020 und darüber hinaus ein starkes zweistelliges Umsatzwachstum in den nächsten Jahren, teilte Sartorius mit. Die Gewinnmargen würden sich positiv auf die operative EBITDA-Margen der Sparte Bioprocess Solutions und des gesamten Konzerns auswirken.

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BIA: CIM Monolith-Chromatographie-Technologie erfunden

Das 1998 gegründete Unternehmen BIA Separations habe die „einzigartige CIM (Convective Interaction Media) Monolith-Chromatographie-Technologie erfunden und kommerzialisiert“, heißt es weiter. Zudem biete BIA Separations analytische Technologien zur Prozessüberwachung und -optimierung an. Am Hauptsitz in Ajdovščina, Slowenien, beschäftige BIA rund 120 Mitarbeiter. Nach einem starken Wachstum in den vergangenen Jahren sei das Unternehmen derzeit dabei, seine Produktionskapazität „mehr als zu vervierfachen“, so Sartorius. Die Inbetriebnahme sei für Anfang 2021 vorgesehen.

Vorstand René Fáber Quelle: R

„Die Partnerschaft mit Sartorius stellt BIA Separations ein globales Vertriebs- und Servicenetzwerk zur Verfügung, das den Produktumsatz von BIA Separations in den kommenden Jahren vervielfachen wird“, habe Aleš Strancar, Gründer und CEO von BIA Separations, betont. René Fáber, Mitglied des Sartorius-Vorstands und Leiter der Sparte Bioprocess Solutions, habe angekündigt, die Bereitstellung der marktführenden Produkte von BIA beschleunigen zu wollen.

Von Stefan Kirchhoff