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Regional Sartorius gibt Blick in Chefetage frei
Nachrichten Wirtschaft Regional Sartorius gibt Blick in Chefetage frei
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16:18 11.12.2017
Blick von der Dachterrasse des Administrationsgebäudes. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

Das neue Firmengelände im Groner Industriegebiet wächst Stück um Stück. Seit November ist auch der die „vier Finger“ genannte Gebäudekomplex belebt. Und die Architektur wirkt modern, phasenweise sogar richtig stylisch. Offene Ebenen, ergonomische Büromöbel, loungeähnliche Areale, Holzdielen auf mal kleineren, mal größeren Dachterrassen oder bunte Lampenkonstruktionen im Foyer.

Impressionen von der inoffiziellen Eröffnung des Sartorius-Administrationsgebäudes

Die vier Gebäude haben jeweils eine Bürofläche von 2400 Quadratmetern. Diese sind verteilt auf je vier Etagen mit der gleichen Grundfläche. Um von einem „Finger“ in den anderen zu gelangen, können Verbindungsgänge im Erdgeschoss und in der zweiten Etage benutzt werden. „Pro Etage gibt es Raum für etwa 40 Personen. Derzeit beheimaten die Gebäude rund 400 Mitarbeiter“, sagt Timo Lindemann von der Unternehmenskommunikation. Das Konzept schaffe passende Umgebungen für unterschiedliche Arbeitssituationen. „Die neue Arbeitsumgebung ist flexibel, mobil und vernetzt. Sie ist zudem weniger status- und hierarchiegetrieben“, so Lindemann.

Telefone sucht man auf den per Knopfdruck von einem Sitz- in einen Steh-Schreibtisch umzufunktionierenden Arbeitsplätzen vergeblich. Kommuniziert wird mit Headsets via IP-Telefonie. Weil es in Großraumbüros bisweilen doch recht hektisch zugehen kann, stehen pro Etage neben Konferenzräumen auch verschieden große so genannte Think Tanks zur Verfügung. Die kleinsten erinnern an eine Telefonzelle mit Schreibtisch. Akustisch wirksame Möbel, Wandflächen, Decken und Bodenbeläge helfen, Geräusche zu dämmen. „Diese Räume funktionieren sehr gut. Es ist eigentlich auch immer einer frei“, sagt Petra Kirchhoff. Auch die Leiterin der Unternehmenskommunikation hat ihren unscheinbaren Schreibtisch im Großraumbüro.

Im September war vor 250 Gästen das neue Produktionsgebäude für die Herstellung von Laborinstrumente einweihte worden. Das Gebäude ist mit rund 42 Millionen Euro die größte Einzelinvestition des Sartorius Campus. In dem 25 000 Quadratmeter großen Gebäude stellen etwa 450 Mitarbeiter Laborgeräte wie Waagen, Reinstwassersysteme und Feuchtemessgeräte her.

Aktuell im Bau befindet sich das Sartorius Forum. Der Komplex soll Ende 2018 fertiggestellt sein. Weil dann dort im Erdgeschoss auch die Kantine beherbergt sein wird, steht danach der Umbau des Sartorius College an. In dem befindet sich aktuell noch die dann zu kleine Kantine.

Der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer investiert im Industriegebiet Grone insgesamt rund 500 Millionen Euro in den Sartorius Campus. Dort werden dann etwa 2300 Mitarbeiter tätig sein. Die Konzernzentrale vereint dann zwei Göttinger Standorte und bietet außer mehr Kapazitäten für Produktion und Administration auch eine attraktive Arbeitsumgebung. Zudem kann das rund 170 000 Quadratmeter große Areal noch erweitert werden.

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Von Mark Bambey

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