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Regional Sechs Mediziner starten in Göttingen durch
Nachrichten Wirtschaft Regional Sechs Mediziner starten in Göttingen durch
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22:16 20.07.2012
Im großzügigen Foyer der Praxis: Dr. Björn Raab mit den Empfangsdamen Daniela Förster und Tabea Japke (rechts).
Im großzügigen Foyer der Praxis: Dr. Björn Raab mit den Empfangsdamen Daniela Förster und Tabea Japke (rechts). Quelle: soz
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Göttingen.

In der ehemaligen Wäscherei haben die Investoren Björn Raab, Mohammad Abdel-Rahman, Elisabeth Müller, Thomas Purrucker, Dirk Wagner und Ulrich Waldheim ihre Arbeit aufgenommen. Im Rosdorfer Weg 70a haben sie seit Mitte Mai bereits 1000  Magnetresonanztomographien (MRT) realisiert. „Und wir fahren noch nicht Volllast“, betont Raab. Zum Vergleich: In der Praxis in Reifenstein führe man jährlich 11 000 MRTs durch.

„Ein sehr guter Start“, betont der Radiologe Raab, der auch Projektleiter des jüngsten Standortes der Gemeinschaftpraxis ist. Mehrheitlich seien es Göttinger Patienten, die die neue Praxis an der Asklepiosklinik nutzten, sagt der Mediziner. Auch die Versorgung des benachbarten Fachklinikums für Psychiatrie und Phsychotherapie sei Mitte Mai gestartet. Desgleichen habe die Nuklearmedizin die Arbeit aufgenommen. Die Pläne für ein angegliedertes Zentrum für Diagnostik und Therapie sollen im nächsten Schritt realisiert werden. Zunächst jedoch wolle man sich in Göttingen erst einmal etablieren. Hier und da seien noch kleinere Arbeiten am Gebäude zu erledigen, in dessen Umbau die neuen Mieter einen siebenstelligen Betrag investiert haben. Im Außenbereich will Raab noch Rosen pflanzen lassen, dort, wo es auch genügend Parkraum für die Patienten gibt. Wichtig ist Raab, dass der „Charme des Gebäudes“ erhalten bleibt, obwohl im Inneren reichlich Hightech Platz gefunden hat. Nicht nur das großzügige Foyer sei behindertengerecht, auch alle Therapie- und Untersuchungsräume seien ebenerdig, ist dem Mediziner wichtig.

Weiß und Chrom sind die Farben, die überwiegen, moderne Beleuchtung und viele Fenster sorgen für Helligkeit in allen Bereichen, schwärmt Raab.

Im Herbst, so kündigt er an, wird es einen Tag der offenen Tür geben. Dann können sich die Göttinger selbst ein Bild machen.