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13:25 22.03.2018
Manfred Heinrich, Inhaber des „Foto-Rahmen-Shops“ im „Kauf Park“.
Manfred Heinrich, Inhaber des „Foto-Rahmen-Shops“ im „Kauf Park“. Quelle: r
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Göttingen

Der erste „Foto-Rahmen-Shop“ befand sich an der Langen-Geismar-Straße (1988 bis 2002); seit der Eröffnung des „Kauf Park“ (1998) gibt es die Filiale im Einkaufszentrum.

Auch gegenüber des Carré-Gebäudes in der Göttinger Innenstadt (1993 bis 1999), im früheren Herkules-Komplex (2002 bis 2004, dort steht nun der Neubau von Edeka Köhler) und in Northeim (2005 bis 2013, zunächst im City-Center, ab 2011 am Münster) hatte Heinrich zwischenzeitlich Filialen betrieben und phasenweise sechs fest angestellte Mitarbeiter gleichzeitig beschäftigt.

Drei Teilzeit-Mitarbeiter

Im „Kauf Park“ kümmern sich Heinrich selbst und drei Teilzeit-Mitarbeiter um die Kundschaft – die dem Laden in all den Jahren die Treue gehalten hat. „Es gibt sogar noch einige Stammkunden aus der Langen-Geismar-Straße, die jetzt eben in den ,Kauf Park’ kommen“, erzählt Heinrich nicht ohne Stolz.

In der mittlerweile einzigen Filiale des Geschäfts hat sich seit Ende der 90er-Jahre einiges getan, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussehen mag. „Zu Anfang hatten wir hier nur eine kleine Passfoto-Ecke. Die haben wir deutlich vergrößert und bieten nun vielfältige professionelle Fotoarbeiten an“, beschreibt Heinrich die Entwicklung, die letztlich die Existenz des Ladens habe sicherstellen können.

„Ich musste immer mit der Zeit gehen“

„Ich musste immer mit der Zeit gehen, denn in den 30 Jahren habe ich ja den kompletten Wandel von der Analog- zur Digitalfotografie begleitet“, betont der Inhaber. So habe es beispielsweise früher ganz selbstverständlich zum Geschäftsmodell gehört, Filme für Kameras zu verkaufen.

„Das ist dann irgendwann komplett weggebrochen“, erinnert sich Heinrich. Und auch die Ansprüche der Kunden hätten sich geändert. Zwischenzeitlich ging der Foto-Fachmann auch immer wieder neue Wege und nahm bestimmte Trends mit – teils als Überbrückung, wenn es vielleicht im Kerngeschäft mal nicht ganz so rund lief.

Absoluter Renner

„Eine Zeit lang war etwa das professionelle Wiederauffüllen von Tintenpatronen ein absoluter Renner, also haben wir das auch mal ausprobiert“, so Heinrich, der offensichtlich in den vergangenen drei Jahrzehnten immer ein Gespür für die richtigen, aber auch für die falschen Ideen hatte.

Aus heutiger Sicht sei er jedenfalls froh, sich gegen das Anbieten von Foto-Technik entschieden zu haben: „Dann wäre ich vielleicht heute nicht mehr da“, mutmaßt Heinrich. Doch er ist es noch – und bietet weiterhin Foto-Zubehör, -Alben und -Dienstleistungen sowie eine große Auswahl an Rahmen an. Irgendwie ist das ja auch naheliegend für ein Geschäft mit dem Namen „Foto-Rahmen-Shop“.

Von Markus Riese