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Regional Sell Your Science: Fundraising-Tips für Forscher in Göttingen
Nachrichten Wirtschaft Regional Sell Your Science: Fundraising-Tips für Forscher in Göttingen
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17:00 25.02.2019
„Besondere Kniffe für die Erstellung eines nicht-vertraulichen Pitch Decks“: Irina Reimer, Life Science Factory Community Manager, sowie die LSF-Geschäftsführer Dr. Sven Wagner (l.) und Marco Janezic. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Ziel ist die Erhöhung ihrer Chancen auf Fundraising. Die englischsprachige Schulung übernimmt „Johnson & Johnson Innovation“ in Kooperation mit der Life Science Factory Göttingen – Titel der Veranstaltung in der „Factory“ an der Friedrichstraße 3 bis 4 in der City: „Sell Your Science“.

Wertvolles Feedback im Life Science Factory in der Göttinger City

Im Mittelpunkt steht die „Erstellung eines überzeugenden Pitch Decks“, teilt Irina Reimer, Life Science Community Manger, mit. Zusätzlich könnten sich Teams für „one-on-one Sessions“ anmelden, um vor den Podiumsgästen „zu pitchen und in diesem Kontext wertvolles Feedback zu erhalten“.

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Erstellung eines nicht-vertraulichen Pitch Decks

Für Forschende könne es schwierig werden, das komplette Potenzial ihrer Ergebnisse transparent darzulegen, ohne zu verraten, worin das Geheimnis liege. Diese Herausforderung greift die Life Science Factory in Zusammenarbeit mit Johnson & Johnson Innovation auf, so Reimer. Die Fachleute zeigen „besondere Kniffe für die Erstellung eines nicht-vertraulichen Pitch Decks und eines Executive Summary“.

Entwicklung „überzeugender Pitch Decks und Pudiumsdiskussion

Günter Huhle (Head of J-Labs Emea, Johnson & Johnson Innovation) stellt die Entwicklung eines „überzeugenden Pitch Decks“ vor. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion – mit Maciek Drozdz, Principal of Venture Investments bei Johnson and Johnson Development Corporation (JJDC); Laura Figulla, Partnerin und Leiterin Digital Health & Life Science bei EY; Marco Janezic, CEO von Blue Ribbon Partners und Geschäftsführer der Life Science Factory; Philipp Rittershaus, Senior Investment Manager des High-Tech Gründerfonds, sowie Grit Zahn, Forschungsleiterin der Eternygen GmbH.

Geschäftsmodell vor Experten präsentieren

Zudem werden vorab ausgewählte Forscher- und Gründerteams aus dem Life-Science-Bereich im persönlichen Gespräch mit den Experten ihre Idee oder ihr Geschäftsmodell in einem Pitch vortragen, so Reimer.

„Die one-on-one Sessions bieten die einzigartige Gelegenheit, das Pitchen vor einem Expertenpodium mit unterschiedlichen Hintergründen zu üben und von deren internationaler Erfahrung zu profitieren“, betont Reimer. Während des Events werden die Vertreter von Johnson & Johnson Innovation und der Life Science Factory anwesend sein. Teams, die ihre Technologie oder Lösung präsentieren, hätten die Möglichkeit, „das Interesse wichtiger Stakeholder der Life-Science-Industrie zu wecken“. Teams, die sich für die „one-on-ones“ anmelden möchten, füllen das Online-Formular aus und reichen bis zum 3. März ein Slide-Deck ein: https://jnj-quickfire.smapply.io/prog/sell_your_science_gottingen/

Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung am 13. März: jlabs.tv/SellYourScienceGottingen.

Eröffnung der Life Science Factory – das Tageblatt berichtete.

Die Factory: „life science made in Göttingen“

In der Life Science Factory können Coworking-Plätze, Meetingräume und eine größere Eventfläche gemietet werden. In der Prototyping-Werkstatt stehen ein Lasercutter und drei 3D-Drucker zur Verfügung. Zudem sind regelmäßige Veranstaltungs-, Mentoring- und Workshop-Angebote für Life Science-Teams und Gründer elementarer Bestandteil der Programme. Ziel ist, so Irina Reimer, „Forschung und Entwicklung innovativer Technologien mit einem klaren Anwendungsfokus zu stärken“. Die Factory biete Wissenschaftlern den Raum, auch außerhalb akademischer Institutionen zu forschen. Sartorius, international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie mit Sitz in Göttingen, ist „überzeugter Initiator und Förderer der life science factory“. Geschäftsführer ist Dr. Sven Wagner, der auch Head of Business Development bei Sartorius ist.

Von Stefan Kirchhoff