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Regional Datensicherung und WLAN-Abdeckung
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18:12 30.01.2019
Der Göttinger IT-Dienstleister SerNet präsentiert seine Produkte und Serviceangebote rund um die Netzwerk- und Informationssicherheit. Quelle: Markus Hartwig
Göttingen

Zwischen zehn und 15 Uhr waren die Türen von Coworking by Pro Office geöffnet. Hier präsentierte der IT-Dienstleister seine Produkte und die Serviceangebote rund um die Netzwerk- und Informationssicherheit. An sechs Infoständen stellten Mitarbeiter des Unternehmens Themen aus dem Portfolio von SerNet vor. Die Geschäftsführer Dr. Johannes Loxen und Reinhild Jung gaben einen Überblick.

„Eine sichere IT-Lösung ist immer unbequem und mit Aufwand verbunden“, erklärte Johannes Loxen. Man denke nur an das Einrichten und permanente Entsperren einer Sicherung für das Mobiltelefon oder das Absichern des WLAN-Netzes in Wohnung und Büro. In diesem Sinne wurden an den verschiedenen Ständen Themen wie Datensicherungskonzepte für Unternehmensnetzwerke oder auch Next-Generation-Firewalls vorgestellt, die den Datenverkehr regulieren. Informiert wurde auch über das Sichern von großen Datenmengen, die rechtlich sichere Archivierung von E-Mails sowie das Verschlüsseln von E-Mails per S/MIME und PGP.

Standorte für WLAN ermitteln

Stephan Oeste und Oliver Seufer betreuten einen Stand, der über das korrekte Einrichten und Aufstellen von WLAN-Access-Points informierte. Sie präsentierten eine raffinierte Software. „Mit ihr lassen sich die besten Standorte ermitteln“, erläuterte Stephan Oeste. Notwendig werde dies, wenn es beispielsweise um die WLAN-Abdeckung von Hotels, Schulen oder Büros gehe, wenn der Ort verwinkelt sei. Interessant sei der Einsatz dieser Software auch in modernen Gebäuden mit Wänden aus unterschiedlichem Material. „Oft kommt durch diese Wände nichts mehr durch“, sagte Oliver Seufer.

Consumer-Technik kommt schnell an Grenzen

Weil WLAN ein Thema ist, das immer mehr an Bedeutung gewinne, arbeiteten die SerNet-Experten gerne mit Architekten zusammen. CAD-Zeichnungen könnten eingelesen und so bereits in der Planungsphase die günstigsten Standorte für die WLAN-Quellen in Gebäuden ermittelt werden. Dieser Aufwand biete sich auch für den professionellen Einsatz mit vielen WLAN-Abnehmern in einem Gebäude an. Für den privaten Gebrauch reiche meist das Installieren von Repeatern aus. Consumer-Technik, geben die Experten zu bedenken, komme allerdings schnell an ihre Grenzen.

Der Infostand zog das Interesse der Messebesucher Timm Janssen und Joachim Birk auf sich. Während Timm Janssen sich für den Einsatz von WLAN in Unternehmen sowie die dafür notwendige Infrastruktur interessierte, beschäftigte Informatiklehrer Joachim Birk etwas anderes. Im Sinne der Digitalisierung von Schulen denke er über den Aufbau eines schulinternen WLAN-Netzes nach. In dieses sollen sich alle Schüler mit ihrer eigenen Technik einwählen können. Birk möchte, dass zumindest in der Schule etwas Einheitliches zur Verfügung gestellt wird. „Überall sind WLAN-Netze installiert. Aber die Schulen haben damit Schwierigkeiten“, bedauert der Pädagoge.

Von Markus Hartwig

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