Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional So viel gaben die Göttinger für Weihnachten aus
Nachrichten Wirtschaft Regional So viel gaben die Göttinger für Weihnachten aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:34 23.12.2015
Weichnachtszeit Geschenkezeit Quelle: Theodoro da Silva
Anzeige
Göttingen

Die FOM befragte dazu über 45000 Bürger nach ihren geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke, davon 2500 in Niedersachsen. In Hannover selbst waren es durchschnittlich 342 Euro. Woraus das große Gefälle von Hannover oder Göttingen gegenüber dem Landesdurchschnitt resultiert, können die Initiatoren der Umfrage nicht erklären. Denn es zeigte sich, dass Menschen auf dem Land zwar mehr für Geschenke ausgeben wollten – aber im Bundesdurchschnitt waren dies nur zwölf Euro. Stadt-Land-Unterschiede würden daher als Erklärung ausscheiden. Die höchsten geplanten Ausgaben gab es wenig überraschend rund um München mit knapp 500 Euro. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 459 Euro. In den letzten fünf Jahren sind die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke um gut 35 Prozent gestiegen.

Auch nach dem Einkaufsverhalten fragte die FOM. Demnach kaufen die Niedersachsen ihre Geschenke mit deutlichem Abstand am liebsten in städtischen Einkaufszentren und Fachgeschäften. Sie liegen deutlich vor Fachmärkten wie Saturn und Onlineshops, aber auch vor den übrigen Einkaufsmöglichkeiten wie etwa Warenhäuser oder Supermärkte.

Anzeige

Frauen kaufen dabei früher ein als Männer. „Bis Mitte Dezember hat der Großteil der Frauen bereits den Geschenkekauf erledigt. Männer beginnen vermehrt erst Anfang Dezember, sich Gedanken zu machen. Sie kaufen ihre Geschenke bis kurz vor Weihnachten ein“, so FOM-Professor Rüdiger Grimm. Besonders kurzfristig, teilweise nur einen Tag vor Weihnachten, kümmern sich zweieinhalbmal so viele Männer wie Frauen um die Geschenke.
Andererseits sind Männer ausgabefreudiger als Frauen: Sie wollen durchschnittlich fast 30 Euro mehr ausgeben. Die geplanten Ausgaben nehmen dabei mit steigendem Alter – bis zum Renteneintrittsalter – zu.

Von Sven Grünewald