Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Spanier eröffnet „Dizzy Colors“ in Göttingen
Nachrichten Wirtschaft Regional Spanier eröffnet „Dizzy Colors“ in Göttingen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 24.09.2014
Im „Dizzy Color“: Mitarbeiter Markus Elges mit Wasserpfeife. Quelle: Hinzmann
Anzeige
Göttingen

Räucherstäbchen, Geschenkartikel und Graffiti-Sprühdosen von Belton-Molotow gehören ebenfalls zum Sortiment.

„Mit deren Verkauf will ich keine Schmierereien fördern, sondern die Verbreitung von Graffiti-Kunst“, sagt der Geschäftsmann, der die Front seines Ladens vom Göttinger Sprühdosen-Künstler Dominic Kramer gestalten ließ. Obwohl es für die Waren, die er anbietet, einen großen Käufermarkt in Göttingen gäbe, existiere kein dementsprechendes Angebot, so Loreto: „Ich schließe also eine Marktlücke“.

Anzeige

Für Loreto, der früher als Goldschmied tätig war, ist es sein zweites Standbein. Er betreibt bereits seit 14 Jahren das Tätowier- und Piercing-Studio Loreto (früher: „Near Dark“) in der Groner Straße.

5000 Euro hat der Picasso-Fan ins „Dizzy Colors“  investiert, die rund 45 Quadratmeter großen Räumlichkeiten in Eigenregie renoviert und einen Mitarbeiter eingestellt. Als „alten Hippie“ beschreibt er sich, der zwar selber kein Cannabis rauche, aber für dessen Legalisierung sei.

Von Hauke Rudolph

Mehr zum Thema
Weltweit Milliardenmarkt Marihuana - Das große Geschäft mit dem Kiffen

In den USA wächst die Marihuana-Industrie rasant. Das Wachstumspotenzial ist enorm, immer mehr Bundesstaaten legalisieren die Droge zu medizinischen Zwecken. Investoren drängen in den Markt, die Rede ist vom „nächsten Goldrausch“.

19.08.2014

Alle Jahre sprießt in Göttingen der Hanf auf öffentlichen Grünflächen. Wie schon 2013 hat eine Gruppe, die sich Einige Autonome Blumenkinder nennt, auch in diesem Jahr Hanfsamen „in ganz Götingen“ ausgesät, wie es in einem Bekennerschreiben heißt.

Michael Brakemeier 04.07.2014

Der junge Mann stammt aus gutem Haus, ist 20 und Berufsschüler. Jetzt, da er vor der Jugendrichterin zu erscheinen hat, wirkt er gefestigt. Damals, zur Tatzeit, war das offenbar anders: „Ich hatte ein Jahr Zeit zur Orientierung, und die Orientierung lag mir fern.“

Jürgen Gückel 30.06.2014