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Regional Sparkassen-Vorstand Michael Birlin mit gelungenem Start in Göttingen
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16:36 04.06.2019
Spakassenvorstand Michael Birlin ist seit zwei Monaten im Amt. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Seit dem 1. April ist Michael Birlin Teil des zweiköpfigen Vorstandes der Sparkasse Göttingen. Nach zwei Monaten im neuen Amt betont er, dass er beruflich und privat in Göttingen herzlich und mit offenen Armen empfangen worden sei. Sein neuer Arbeitgeber sei top aufgestellt und habe enormes Potenzial.

„Die Tage sind schon sehr voll mit Terminen und dementsprechend lang, aber es macht auch sehr viel Spaß, hier in Göttingen Kontakte zu knüpfen“, sagt Birlin. Der 53-Jährige wechselte von der Sparkasse Mainz nach Göttingen. Dort verantwortete er das Firmenkundengeschäft und war Verhinderungsvertreter des Vorstandes. In Göttingen hat er die Nachfolge des ehemaligen Sparkassenvorstandsmitglieds André Schüller angetreten.

„Die Sparkasse Göttingen ist wirklich top aufgestellt“

In Göttingen angekommen, sei es für Birlin wesentlich, „schnell mit Menschen in Dialog zu kommen“. Dabei betont der 53-Jährige: „Meine Philosophie ist es, Mitarbeitern und Kunden auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen. Es ist wichtig, eine Basis für Gespräche zu entwickeln.“ Das Arbeiten in Göttingen bereite ihm große Freude. Angetan sei er von der tollen neuen Immobilie Sparkassen-Forum. „Die Sparkasse Göttingen ist wirklich top aufgestellt und hat enormes Potenzial. Aktuell verschaffe ich mir einen Überblick. Durch Zuhören möchte ich die DNA dieses Instituts kennen lernen. Aufbauend auf meine reichhaltigen Berufserfahrungen bringe ich mich voll ein, um die Sparkasse dann noch erfolgreicher zu machen“, skizziert Birlin. In Bezug auf Digitalisierung sehe er das Göttinger Institut weit vorn, sehr lobend erwähnte er auch die Innovationskultur.

Fan des 1. FC Köln

Um in Göttingen Fuß zu fassen, musste der gebürtige Kölner und Fan des Fußball-Erstligaaufsteigers 1. FC Köln nicht bei Null anfangen. Zehn Jahre lang war Birlin für die HSH Nordbank tätig, lebte lange in Hannover und leitete damals das Firmenkundengeschäft Nord-Ost. Einige Geschäftskontakte konnte er also auffrischen, und sie boten die Basis, um neue Kontakte zu knüpfen.

Unter 50 Bewerbern durchgesetzt

Fachlich hatte Birlin seine Kompetenz in einem langen Auswahlprozess unter Beweis stellen müssen. Unter 50 Bewerbern setzte er sich schließlich durch. Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen, hatte betont, dass Birlin aufgrund seines beruflichen Werdeganges hervorragend auf das Profil der Stelle als Vorstandsmitglied passe.

Suche nach passendem Domizil

Doch nicht nur beruflich konnte der Vertriebsexperte auf ein bestehendes Netzwerk bauen, auch privat verfügte er über einige Kontakte in der Region. „Wir kannten Göttingen ja schon recht gut, da wir selbst lange Zeit in Hannover gelebt haben. Freunde von uns leben hier in Göttingen. Es ist aktuell aber sehr spannend, die Stadt nicht aus der Perspektive des Besuchers oder Touristen zu erleben“, sagt Birlin. Zumeist muss er jedoch noch alleine durch die Region streifen, denn Ehefrau Andrea ist noch nicht in Göttingen. „Wir sind noch auf der Suche nach einem passenden Domizil. Dieses gemeinsam zu finden ist bei dem aktuell angespannten Immobilenmarkt leider nicht ganz einfach. Und dann soll es ja auch noch Platz für Besuche unserer drei erwachsenen Töchter bieten“, sagt Birlin.

Viel Spaß habe Birlin schon bei zahlreichen Veranstaltungen in der Region gehabt. „Ich habe zum Beispiel schon ein Basketball-Erstligaspiel der BG Göttingen gesehen und war auch bei der Tour d‘Energie und dem Frühjahrsvolkslauf als Zuschauer dabei. Sport ist mir sehr wichtig“, sagt Birlin, der selbst gern Tennis spielt. Kulturell hätten bisher die Händelfestspiele den prägendsten Eindruck hinterlassen. „Ich habe die Oper Rodrigo besucht und war wirklich begeistert. Ich freue mich aber darauf, die Region und die Menschen noch intensiver kennenzulernen.“

Birlin erlernte nach dem Abitur bei der Deutschen Bank den Beruf des Bankkaufmanns. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Nach dem Studium fing er bei der Hypovereinsbank an, für die er dann ewta zehn Jahre lang tätig war. Zuerst arbeitete er in München, dann in den neuen Bundesländern und schließlich mit Führungsverantwortung in Berlin. Von der Hypovereinsbank war Birlin zur HSH Nordbank gewechselt und nach zehn Jahren in Diensten der Norddeutschen 2014 ins Rheinland gewechselt. Ein Mann für Kurzeinsätze oder gar die Ersatzbank scheint der ehrgeizige Kölner also nicht zu sein.

Von Mark Bambey

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