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Regional Studentenwerk Göttingen investiert 26 Millionen Euro
Nachrichten Wirtschaft Regional Studentenwerk Göttingen investiert 26 Millionen Euro
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16:30 20.12.2017
Das Studentenwerk will viel Geld für „Studentisches Wohnen“ ausgeben. Quelle: Foto: r
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Göttingen

Der Stiftungsrat, oberstes Gremium des Studentenwerks Göttingen, hat hinsichtlich des Wirtschaftsplans 2018 eine Reihe einstimmiger Beschlüsse gefasst. Demnach bleibt der Studentenwerksbeitrag unverändert. Auch bei den Mieten soll es keine Veränderungen geben. Die Essenspreise sowie der Kaffeepreis sollen ab dem 1. Januar 2018 um fünf Cent ansteigen.

Der Finanzplan sieht die rekordverdächtige Kreditaufnahme von 17,154 Millionen Euro vor. 5,7 Millionen Euro werden demnach zusätzlich der „Sanierungsrücklage Wohnen“ entnommen. Geplant werde mit 37 Millionen Euro Ertrag und mehr als 24 Millionen Euro Umsatzerlösen aus Mieten und Mensen/Cafeterien. Diesen Posten stehen mehr als 36 Millionen Euro an betrieblichen Aufwendungen entgegen.

264 Einzelappartements

Der Investitionsplan weist eine Größenordnung von 26,36 Millionen Euro auf und enthält diverse Maßnahmen und Beschaffungen. Bei den Vorhaben für das Jahr 2018 seien im Bereich „Studentisches Wohnen“ laut Beschluss 22,9 Millionen Euro zuzüglich Einrichtung für den Neubau des Wohnheimes Lutterterrassen im Nordbereich der Universität geplant. Hier sollen 264 Einzelappartements in Holzmodulbauweise entstehen. Der Baubeginn sei für den Frühsommer 2018 geplant.

Außerdem will das Studentenwerk das Flüchtlingswohnheim „Albrecht-Thaer-Weg 16 a-d“ kaufen, wobei die Häuser 16 a und 16 b, die derzeit als Flüchtlingswohnheim genutzt werden – weiterhin an die Stadt Göttingen vermietet werden sollen. In die anderen beiden Gebäude des Geländes am Albrecht-Thaer-Weg konnten zum 1. Oktober 69 Studierende einziehen. Diese Wohnheimplätze in Dreier- Wohngemeinschaften habe das Studentenwerk zum Wintersemesterbeginn zusätzlich bereitstellen können.

580 000 Euro für Dächer und Fassaden

Instandhaltungsmaßnahmen seien in einer Gesamthöhe von mehr als zwei Millionen Euro geplant – auch hier fließe ein Löwenanteil von mehr als 1,9 Millionen Euro in den Bereich „Studentisches Wohnen“. Allein für 580000 Euro seien Dächer und Fassaden instand zu setzen.

Das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jörg Magull, erklärte zum vorgestellten Wirtschaftsplan, dass das Studentenwerk „damit für die Zukunft gut aufgestellt“ sei.

Von Markus Riese

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