Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Hochschulleiter stehen hinter dem SNIC-Projekt
Nachrichten Wirtschaft Regional Hochschulleiter stehen hinter dem SNIC-Projekt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:35 27.05.2018
Mascha Albrecht (5. v.l.) führt Prof. Thomas Hanschke (3. v.l.), Prof. Ulrike Beisiegel (4. v.l.), Dr. Marc Hudy (6. v.l.) und Prof. Frank Albe (6. v.l.) durch die SNIC-Geschäftsstelle. Quelle: Pförtner
Anzeige
Göttingen

Der Besuch der Hochschulleiter Prof. Ulrike Beisiegel (Universität Göttingen), Prof. Frank Albe (PFH Private Hochschule Göttingen), Dr. Marc Hudy (HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen) und Prof. Thomas Hanschke (TU Clausthal) stand unter dem Motto „SNIC in Action – ein Jahr Innovation für die Region“. Gut 30 Minuten nahmen sich die Hochschulleiter Zeit für eine Stippvisite. Während des Rundgangs durch die Räume an der Weender Landstraße sprachen sie mit Referenten und einigen Gründerteams.

SNIC-Geschäftsstellenleiterin Mascha Albrecht skizzierte anschließend die Leistungsdaten des SNIC. Dabei gestand sie, dass es eigentlich keinen verbrieften Starttermin des SNIC gebe. Intern habe man sich auf August 2016 geeinigt, als die Geschäftsstelle des SNIC in Betrieb genommen worden sei. In den vergangenen Monaten habe der SNIC, der ja selbst so etwas wie ein Start-up sei, engagiert daran gearbeitet, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen.

Anzeige

„Zahlen allein können unseren Erfolg gar nicht ausdrücken. Besonders stolz sind wir auf das entstandene Netzwerk“, betonte Albrecht und schob dann doch ein paar imposante Zahlen nach. So hätten beispielsweise 188 Studierende an elf Betriebsexkursionen teilgenommen, mehr als 800 Unternehmer und Wissenschaftler seien in verschiedenen Veranstaltungen zusammengebracht worden und es seien 240 Beratungsgespräche der SNIC-Technologieberatung erfolgt, skizzierte Albrecht und führte auch die entstandene Reihe von Start-up und Innovations-Meet-ups einen Erfolg.

Es war dann an Prof. Dr. Kilian Bizer, die Überleitung zu den vier Hochschulleitern zu moderieren. Der SNIC-Koordinator und Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Göttingen bat um ein kurzes Statement zu Vergangenheit und Zukunft des aktuell im Zuge des Südneiderdachsenprogramms bis 2021 mit Landesmitteln geförderten SNIC-Projekts. Dabei betonte er, dass es seiner Meinung nach nun an der Zeit sei, dass der SNIC den Übergang aus einer Projektphase in eine Form der Verstetigung schaffe. Von den Hochschulleitern erntete er Zustimmung.

Zum Abschuss des Besuchs überreichten die Hochschulleiter noch ihr Präsent. Es gab einen Kicker als nachträgliches Geburtstagsgeschenk. „Meine Leute haben früher in den Pausen immer gerne gekickert. Hierbei entstanden die besten Ideen. Das wünsche ich Ihnen auch“, schloss die Präsidentin der Georg-August-Universität.

Prof. Ulrike Beisiegel (Universität Göttingen): „ Der SNIC ist ein super Experiment, das zu großen Teilen gelungen ist. Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Der SNIC-Gedanke beginnt, die Uni zu durchdringen, denn wir sind noch keine wirkliche Gründungsuniversität. Er ist ein wichtiges Instrument geworden, an dem wir uns im Verbund mit Partnern weiter beteiligen werden. Es geht meiner Meinung nach auch gar nicht mehr ohne. Wir werden aber nichts alleine machen und leisten unseren Obolus.

Prof. Frank Albe (PFH Private Hochschule Göttingen): „Wir machen weiter, ganz klar, denn als Unternehmer-Hochschule ist das sozusagen Teil unserer DNA. Natürlich gibt es noch reichlich Luft nach oben, um zusätzlichen Unternehmergeist nach Südniedersachsen zu bringen.“

Dr. Marc Hudy (HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen): Dass wir den SNIC weiter begleiten, ist ein Selbstverständnis. Als SNIC-Partner entwickeln wir eine andere Bugwelle, als wenn wir alleine unterwegs wären. Wir haben Stellen aufgestockt, das wird auch beibehalten, wenn die Landesförderung fehlen sollte.“

Prof. Thomas Hanschke (TUClausthal): „Ich bin begeistert von der regions-, fach- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit im SNIC. Es ist großartig zu sehen, wie viel Begeisterung die Mitarbeiter in das Projekt einbringen. Wir wollen den SNIC fortführen und werden ihn auch dann weiter fördern, wenn öffentliche Mittel nicht mehr fließen sollten. Der SNIC ist heute schon ein Erfolg. Klar ist: In der Gemeinschaft erreichen wir mehr als alleine.“

Von Mark Bambey

27.05.2018
Regional Innovationspreis 2018 - Coachings für Väter
27.05.2018