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Regional Sycor gegen Arineo am 30. Oktober vor Gericht
Nachrichten Wirtschaft Regional Sycor gegen Arineo am 30. Oktober vor Gericht
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15:44 18.10.2019
Geschäftsführer Ronald Geiger und seine Sycor klagen auf Schadensersatz. Quelle: r
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Göttingen

In der juristischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Göttinger IT-Dienstleistern Sycor und Arineo ist eine Güteverhandlung terminiert worden. Wie der Vorsitzende Richter Cornelius Kroeschell mitteilte, findet diese am Mittwoch, 30. Oktober, um 11 Uhr im Arbeitsgericht in Göttingen statt (Aktenzeichen: 3 Ca 312/19). Sycor verlangt Schadensersatz in Millionenhöhe vom neuen Konkurrenten. Die Arineo GmbH ist seit Dezember am Markt. 

Bereits im September hatte das Tageblatt über die am 11. September eingereichte Sycor-Klage berichtet. Wie Kroeschell mitteilte, hat die Sycor GmbH die Arineo GmbH, ihren ehemaligen Geschäftsführer Marco Weinrich sowie sechs weitere ehemalige Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht Göttingen auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz verklagt. Wie Sycor-Geschäftsführer Ronald Geiger betonte, seien „der Sycor aufgrund der Abwerbung von Mitarbeitern und Kunden durch die neu gegründete Arineo GmbH bisher ein Schaden von mehr als 8 Millionen Euro entstanden“. Es sei zudem „davon auszugehen, dass sich der Schaden noch erhöht“.

Arbeitsgericht skizziert die Vorwürfe

Die Sycor wirft den Beklagten ein wettbewerbswidriges Verhalten vor. In diesem Zusammenhang beruft sie sich insbesondere darauf, dass die Beklagten durch ein langfristig geplantes Vorgehen zahlreiche Kunden und Mitarbeiter abgeworben haben sollen. Darüber hinaus habe die Gegenseite nur so getan, als ob sie eine „Employee Owned Company“ – ein mitarbeitergeführtes Unternehmen – habe gründen wollen. In Wirklichkeit sei es um die Verbreitung einer schlechten Stimmung innerhalb der Belegschaft, den Aufbau eines Konkurrenzunternehmens, das Abwerben von Kunden und Mitarbeitern sowie um die Schädigung der Klägerin als der damaligen Arbeitgeberin gegangen, skizziert das Arbeitsgericht die Vorwürfe.

„Die Beklagten haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Das Arbeitsgericht muss im Laufe des Verfahrens klären, ob die Vorwürfe zutreffen und ob hierin tatsächlich ein unzulässiger Wettbewerb im Sinne von Paragraf 4 des Gesetzes gegen den Unlauteren Wettbewerb gesehen werden kann“, so Richter Kroeschell.

Von Mark Bambey

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