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18:49 29.07.2011
Die „blaue Post“ bewegt in Göttingen jeden Tag 20 000 Sendungen: Betriebsleiter Mario Dorenwendt in der Wilhelm-Lambrecht-Straße 3.
Die „blaue Post“ bewegt in Göttingen jeden Tag 20 000 Sendungen: Betriebsleiter Mario Dorenwendt in der Wilhelm-Lambrecht-Straße 3. Quelle: Hinzmann
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Derzeit bewegt die „blaue Post“, wie sie aufgrund ihres Markenauftritts heißt, in Göttingen mit 16 Mitarbeitern und 250 Zustellern 20 000 Sendungen am Tag. In drei Jahren sollen es 30 000 bis 35 000 Stück pro Tag sein, hat sich Betriebsleiter und Prokurist Mario Dorenwendt (42) vorgenommen. In diesem Jahr will das Unternehmen erstmals ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen.

„Durch die Übernahme können wir das Produktangebot des Verlages für Anzeigen- und Druckkunden erweitern“, erläutert Halfbrodt. Neben Zeitungsanzeigen könnten Media-Berater künftig Kunden auch Postwerbung anbieten. Die Citipost übernehme das Couvertieren, Adressieren und Frankieren der Briefe. Druckkunden könnten Prospekte und Kataloge direkt von der Druckpresse an Kunden senden lassen. Das spare Zeit und sei bequemer.

„Wir holen Briefe und Pakete beim Kunden ab und verschicken sie mit Hilfe von Kooperationspartner weltweit“, berichtet Dorenwendt. Bei Sendungen, die nicht zustellbar seien, suche die Citipost in Absprache mit dem Kunden selbstständig die richtige Anschrift heraus.
Seit Anfang des Jahres gibt es 14 eigene Briefkästen im Stadtgebiet. Zur Firmenübernahme werden erstmals eigene Briefmarken herausgegeben. Die Citipost gibt es seit 2006 in Göttingen. Eine Zeit lang gehörte sie zur Pin-Group, dann zum Madsack-Konzern. Nun hat das Tageblatt, eine Madsack-Tochter, den Göttinger Standort übernommen. Er bleibt Lizenznehmer der Citipost-Marke. Zu den großen Kunden zählen unter anderem Universität und Stadt.

Von Michael Caspar