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Regional Minicar-Fahrer aus Göttingen streiken gegen Gesetzesänderung
Nachrichten Wirtschaft Regional Minicar-Fahrer aus Göttingen streiken gegen Gesetzesänderung
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19:00 10.04.2019
Teilnehmer einer Protestkundgebung des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen am Brandenburger Tor halten ihre Schilder hoch. Quelle: dpa
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Göttingen

Die Taxifahrer treten auf die Bremse: Das Göttinger Beförderungsunternehmen Puk Minicar hat sich am Mittwoch am bundesweiten Aktionstag des deutsches Taxigewerbes beteiligt. Aus Protest gegen geplante Änderungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) haben die Fahrer die Arbeit niedergelegt.

Die Gesetzesnovelle werde als Fortschritt verkauft, sagt der Puk-Minicar-Geschäftsführer Kai Jung. Den Kunden würde mehr Digitalisierung und Umweltschutz versprochen. Doch die Novelle trage nicht zur Verbesserung des Nahverkehrs bei.

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Zugeschnitten sei sie auf große Anbieter, kritisiert Jung und spielt auf das US-Unternehmen Uber an. „Einen Preiskampf mit Mitbewerbern, die milliardenschwere Investoren im Hintergrund haben, halten wir nicht lange durch“, meint er. Ein Taxi- und Minicar-Sterben würde folgen.

Der Aktionstag wurde unter anderem vom Branchenverband des Öffentlichen Verkehrs unterstützt. Die Taxi- und Minicar-Fahrer nahmen zwischen 12.30 und 14 Uhr keine Aufträge an.

Von Norma Jean Levin

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