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Regional UMG verleiht Vereinbarkeitspreis an Petra Hußmann
Nachrichten Wirtschaft Regional UMG verleiht Vereinbarkeitspreis an Petra Hußmann
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08:00 19.12.2017
UMG-Vorstand Prof. Dr. Heyo K. Kroemer mit Preisträgerin Petra Hußmann. Quelle: r
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Göttingen

Hußmann verschafft den Angehörigen ihres Teams trotz der besonderen Arbeitsanforderungen im Bereich Pflege ein hohes Maß an Vereinbarkeit“, heißt es in der Begründung. Sie berücksichtige konsequent familiäre Verpflichtungen durch gezielte Absprachen bei der Dienstplangestaltung. So stimme die Stationsleiterin mit ihrem Team kurzfristige Dienstplanänderungen ab, wenn familienbedingte Notwendigkeiten vorliegen. Familienverantwortung werde auch bei der Planung von Weiterbildungen durchgängig berücksichtigt. Die Situation Alleinerziehender beachte die Stationsleitung besonders. Indem Hußmann eine Führungskultur vorlebe, die eine familienfreundliche Arbeitsorganisation ermöglicht, fördere sie den Teamgeist auf den von ihr geleiteten Stationen. Bei nicht vorhersehbaren privaten Situationen, etwa bei Erkrankung eines Kindes, kümmere sich Hußmann durch Umorganisation des Dienstplanes darum, dass sich Teammitglieder kurzfristig gegenseitig vertreten können.

Hußmann als „herausragendes Beispiel“

Einer ihrer langjährigen Mitarbeiter hatte Petra Hußmann für den Vereinbarkeitspreis vorgeschlagen. „Alle Möglichkeiten, die es zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für eine Stationsleitung in der Pflege gibt, werden von Frau Hußmann ausgeschöpft. Sie steigert dadurch die Arbeitszufriedenheit des gesamten Teams“, so die Begründung in der Nominierung des Mitarbeiters. „Gerade der Pflegedienst lebt von den Menschen, die dort engagiert ihre Arbeit machen. Frau Hußmann ist ein herausragendes Beispiel für einen Umgang mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, betont UMG-Vorstandssprecher Prof. Dr. Heyo K. Kroemer. Die Verankerung von Familienfreundlichkeit sei ein zentrales Anliegen in der Gesamtstrategie der UMG. Die Pflegekräfte bilden die größte Beschäftigtengruppe des nichtwissenschaftlichen Personals an der UMG. Von aktuell 2053 beschäftigten Pflegekräften seien 1610 Frauen (73 Prozent) und 443 Männer. Frauen würden im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen überwiegend in Teilzeit arbeiten. „Somit ergibt sich ein gleichstellungspolitischer Handlungsbedarf, dem über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Stück weit begegnet werden kann“, findet Kroemer.

Ausbau familienfreundlicher Angebote

Mit dem „Vereinbarkeitspreis UMG“ sollen das Engagement von Führungskräften zur Förderung von Familienfreundlichkeit wertgeschätzt und gute Praxisbeispiele hervorgehoben werden. Das Preisgeld soll für den Ausbau familienfreundlicher Angebote eingesetzt werden. Beschäftigte der UMG können Vorgesetzte vorschlagen, die sie hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gezielt unterstützen. Eine Jury aus Mitgliedern der Gleichstellungskommission der UMG wählt aus den eingegangenen Vorschlägen dann die Preisträgerin oder den Preisträger aus.

Von Markus Riese

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