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Regional Umsatz der Northeimer Thimm-Gruppe leicht gesunken
Nachrichten Wirtschaft Regional Umsatz der Northeimer Thimm-Gruppe leicht gesunken
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12:00 26.05.2020
Mathias Schliep, Vorsitzender Thimm-Gruppe Quelle: www.ronaldschmidt-photography.com
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Northeim

Die Thimm-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von 623 Millionen Euro abgeschlossen (2018: 645 Millionen Euro). Das operative Ergebnis stieg von 46,7 Millionen Euro um 20 Prozent auf 56,1 Millionen Euro. 250 neue Mitarbeiter stellte das Northeimer Unternehmen ein, das nun 3512 Beschäftigte zählt. 532 davon sind in Northeim tätig.

Aufgrund gesunkener Verkaufspreise verzeichnete das Unternhmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leichten Umsatzrückgang von rund drei Prozent. Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung, sagt: „Wir konnten unseren Absatz im Vorjahr weiter steigern. Da wir reduzierte Preise für Wellpappenrohpapiere, unsere wichtigsten Rohstoffe, an unsere Kunden weitergeben, ist der Umsatz allerdings leicht gesunken.“

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Die Eigenkapitalquote lag am Ende des Geschäftsjahres 2019 mit 41 Prozent über dem Vorjahreswert (37,5 Prozent). Neben dem Mengenwachstum in den Verpackungswerken in Polen und Rumänien habe auch das 2017 fertiggestellte Wellpappenwerk im bayerischen Wolnzach 2019 ein deutliches Mengenwachstum erreicht und damit einen entscheidenden Beitrag zur Ergebnissteigerung geleistet.

Thimm investiert 34 Millionen Euro

Insgesamt 34 Millionen Euro hat die Firma 2019 investiert. So erweiterte das Verpackungsunternehmen seine Marktpräsenz mit drei neuen Standorten. So investierte Thimm in das Produktionswerk im rumänischen Sibiu. Kern des Ausbaus war die Installation einer hochmodernen Wellpappenanlage. Die Maschine wurde Mitte April 2019 in Betrieb genommen und verdreifacht die Kapazität.

Trotz Ausbreitung der Corona-Pandemie nach Europa im Laufe des ersten Quartals sei die Firma gut in das Jahr 2020 gestartet. „Wir erwarten trotz dieser Extremsituation weiterhin ein Umsatzwachstum“, so Schliep. „Das hängt aber maßgeblich vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen ab. Derzeit sind wir aufgrund der aktuellen Auftragslage vorsichtig optimistisch.“

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Von Tobias Christ

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