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Regional Verjüngungskur für Antiquitäten
Nachrichten Wirtschaft Regional Verjüngungskur für Antiquitäten
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18:44 17.09.2010
Von Hanne-Dore Schumacher
Zeigt Konzeptmöbel: Glynn Wortham vor einer Anrichte, gefertigt aus einer alten Tür und modernen Materialien.
Zeigt Konzeptmöbel: Glynn Wortham vor einer Anrichte, gefertigt aus einer alten Tür und modernen Materialien. Quelle: SOZ
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Unter dem Dach des ehemaligen Zeughauses geht es immer noch um Antiquitäten, um deren Restaurierung, vor allem aber um deren Kombination mit modernen Materialien. In ihrer „Kreativwerkstatt“ wollen Wortham (60) und seinen jungen Mitstreiter Stephan Eggers (27) und Björn Kendelbacher (30) neue Ideen für alte Möbel realisieren. Eine alte Holztür und lackierte Faserplatten werden zu einer Anrichte verarbeitet, Europaletten und Antikstühlen werden Sitzmöbel der Marke „Instabil“. „Wir bauen Konzeptmöbel“, erklärt Eggers. Mit ihren „benutzbaren Kunstobjekten“, wie sie Wortham bezeichnet, wollen die gelernten Tischler und studierten Produkt- und Lighting-Designer scheinbar Widersprüchliches kombinieren, deshalb der Name Antikkombo. Die Ideen haben sie selbst oder ihre Kunden, die Umsetzung erledigt das heimische Handwerk. Hier habe man bereits ein funktionierendes Netzwerk von Tischlern, Lackierern, Möbelbauern und Glasern, sagt Eggers.

Nachdem fast 4000 Zeughaus-Antiquitäten nach der Schließung versteigert wurden, gibt es in der Galerie auf 1600 Quadratmetern nun reichlich Raum für neue Ideen, auch für wechselnde Ausstellungen.

Platz ist auch für ein kleines Atelier, das Goldschmiedin Theda Itzenga eröffnet. Die 27-Jährige, die noch ein Studium der Metallgestaltung (Schmuck) absolviert, zeigt zur Eröffnung heute ab 19 Uhr Werke ihre Kollektion.

Dirk Stelzl 17.09.2010
Regional Pächter für mobilen Pavillon - Kiosk mit Bildschirmen, Vitrinen und Plakaten
16.09.2010
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