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Regional Verpackungs-Akademie eröffnet
Nachrichten Wirtschaft Regional Verpackungs-Akademie eröffnet
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17:26 08.09.2009
Stolz auf Zusammenarbeit von Wirtschaft und Universität: Hendrik Pilz, Uwe Bangert, Detlev Barth, Michael Jürgens, Roland Marx, Prof. Klaus Möller und Landrat Reinhard Schermann (v.l.).
Stolz auf Zusammenarbeit von Wirtschaft und Universität: Hendrik Pilz, Uwe Bangert, Detlev Barth, Michael Jürgens, Roland Marx, Prof. Klaus Möller und Landrat Reinhard Schermann (v.l.). Quelle: CH
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Schon seit 2007 bietet der Verpackungs-Cluster in Zusammenarbeit mit dem Bildungsträger Bildung und Projekt Netzwerk (Bupnet) derartige Seminare an. In den Jahren 2007/2008 wurden rund 11 000 Unterrichtsstunden angeboten. In Zukunft sollen es noch mehr werden, wie Hendrik Pilz, Vorsitzender des Verpackungs-Clusters Südniedersachsen auf einer Pressekonferenz bekannt gab. „Gefördert wird die Akademie von der Europäischen Union mit 195 000 Euro. Das entspricht etwa 16 000 Stunden.“
„Die Verpackungs-Akademie ist einmalig in ihrer Struktur“, sagt Roland Marx, Geschäftsführer des Verpackungs-Clusters Südniedersachsen. So werde am Anfang eines Jahres mit den Mitgliedsfirmen beraten, welche Seminare bei ihnen benötigt würden. Diese würden dann in örtlicher Nähe – Seminarstandorte sind in Hann. Münden und Göttingen – veranstaltet. Firmen aus dem Netzwerk könnten dann zu günstigen Tarifen an den Seminaren teilnehmen. Firmen, die nicht Mitglieder sind, müssen mehr bezahlen.
„Netzwerke sind die Zukunft“
Die Zusammenarbeit der Universität Göttingen mit dem Verpackungs-Cluster bei der Verpackungs-Akademie sei für beide Seiten von großem Vorteil, findet Prof. Klaus Möller, Leiter der Professur. „Unternehmen und Wissenschaft können sich austauschen und gegenseitig bei Forschungsaufträgen unterstützen.“ Aktuell werden zwei Bachelor-Arbeiten in den Mitgliedsfirmen geschrieben. Wissenschaftliche Vorträge und Erkenntnisse würden zudem direkt in die Arbeit der Verpackungs-Akademie einfließen, sagt Möller.
„Netzwerke sind die Zukunft“, ist er sich sicher. Deshalb sei er froh, durch seine Arbeit bei der Akademie eines aus nächster Nähe zu untersuchen und gleichzeitig mitzuwirken. Auch Landrat Reinhard Schermann lobt die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Universität Göttingen. Der Unionspolitiker betont: „Der Bedarf an einem derartigen Transfer von Wissen ist groß.“

Von Corinna Berghahn