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Regional Vertreterversammlung der Volksbank Mitte beschließt 7 Prozent Dividende
Nachrichten Wirtschaft Regional Vertreterversammlung der Volksbank Mitte beschließt 7 Prozent Dividende
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17:30 28.06.2013
Einigkeit im Seulinger Bürgerhaus: Vertreter der Volksbank Mitte genehmigen den Jahresabschluss 2012.
Einigkeit im Seulinger Bürgerhaus: Vertreter der Volksbank Mitte genehmigen den Jahresabschluss 2012. Quelle: EF
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Seulingen

Bankenkrise, Staatsverschuldung und Rezession in weiten Teilen Europas hätten zwar für ein schwieriges Umfeld gesorgt, die Volksbank Mitte hätte sich jedoch gut behauptet, so der Diplom-Kaufmann.

Holger Willuhn

Die Bilanzsumme 2012 beläuft sich auf 813 Mio Euro (2011: 815,7). Damit gehöre die Volksbank Mitte zu den 200 größten von rund 1000 Genossenschaftsbanken in Deutschland. In Südniedersachsen sei sie mit Abstand die Größte. Die Entwicklung des Kreditgeschäfts sei mit einer Summe von 400,9 Mio (378,5) gewährter Kredite „erfreulich“.

Die Kundeneinlagen betragen 678 Mio (667,4), das Eigenkapital 71,8 Mio (67,6). Der Zinsüberschuss reduzierte sich von 22,3 Mio auf 20,5 Mio, allerdings nur, weil die Bank bilanziell auf 2 Mio. Euro verzichtete, die stattdessen als stille Reserve angelegt wurden, erläuterte der Vorstand die Zahlen. Leicht zurückgegangen ist der Provisionsüberschuss, und zwar von 7,3 auf 7,1 Millionen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt „sehr zufriedenstellende“ 7,3 Mio (7,0).

Willuhn kündigte an, dass das Betriebsergebnis für das Jahr 2013 schwächer ausfallen könnte. Deutschland gehe es gut, so der 53-Jährige. Das Land könne sich jedoch nicht von Europa abkoppeln. Laut Prognosen sei mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Eurozone zu rechnen. In diesem Zusammenhang wurde der Banker nachdenklich: „Manchmal frage ich mich, ob es wirklich immer mehr sein muss, ob wir nicht stattdessen mit dem erreichten Niveau zufrieden sein sollten.“

Die Dividendenzahlung beläuft sich auf 7 Prozent, was einer Ausschüttungssumme von knapp 915 000 Euro gleichkommt. Der Jahresabschluss wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt, Vorstand und Aufsichtsrat ebenso einstimmig entlastet. Manfred Albrecht und Franz-Josef Otto schieden aus persönlichen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, Helmut Risse war aus Altersgründen nicht wieder wählbar. Die drei wurden ersetzt durch Hubert Eberle, Helmut Kehrel und Kai Klöppner, die allesamt einstimmig gewählt wurden.

Von Hauke Rudolph