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Regional Volksheimstätte Göttingen macht 1,3 Millionen Euro Gewinn
Nachrichten Wirtschaft Regional Volksheimstätte Göttingen macht 1,3 Millionen Euro Gewinn
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00:35 27.06.2015
Quelle: Mehle
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Göttingen

Die guten Zahlen haben vor allem mit dem Verkauf von acht Mietwohnungen in Reinhausen und 56 Mietwohnungen in Wittenberg zu tun. In der Göttinger Partnerstadt in Sachsen-Anhalt hatte die Volksheimstätte nach der Wende investiert. „Dort wird unsere Hilfe heute nicht mehr gebraucht“, erklärte May. Die Volksheimstätte nutzte den Verkaufserlös, um die Schulden außerplanmäßig um 3,5 Mio. Euro zu senken. Die Zinsaufwendungen beliefen sich auf 2,1 Mio. Euro.

Durch die Verkäufe verringerte sich das Bilanzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent auf nun 89,6 Mio. Euro. In Geismar erwarb die Volksheimstätte An der Lehmbünde ein bebautes Erbbaugrundstück. Das Eigenkapital belief sich auf 25,3 Mio. Euro (+5,6 Prozent). Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 28,2 Prozent.

„Die Volksheimstätte verfügt in Stadt und Landkreis über 2495 eigene Wohnungen, neun Gewerbeeinheiten sowie 709 Stellplätze“, berichtete Mays Vorstandskollegin Heike Klankwarth. Die Mieteinnahmen, vermietet wird nur an Mitglieder, beliefen sich auf 9,9 Mio. Euro.

„Die Nachfrage nach günstigem und zeitgemäß ausgestatteten Wohnungen in unverändert hoch“, sagte Klankwarth. Durchschnittlich verlangte die Volksheimstätte 5,08 Euro für den Quadratmeter. Der Wert ist unter anderem durch das 2014 in Weende abgeschlossene Neubauprojekt Im Hassel gestiegen. Die Fluktuationsquote lag mit 8,3 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Das Unternehmen investierte 2,4 Mio. Euro in die Instandhaltung, so unter anderem im Paul-Löbe-Weg. Die Genossenschaft verwaltet für Dritte 1429 Wohnungen, drei Gewerbeflächen und 678 Stellplätze.

Die 75 anwesenden Vertreter entlasteten einstimmig den Vorstand sowie den Aufsichtsrat unter seinem Vorsitzenden Andreas Bartsch.

Von Michael Caspar