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Regional Von Göttingen bis zu den deutschen Seehäfen
Nachrichten Wirtschaft Regional Von Göttingen bis zu den deutschen Seehäfen
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18:33 28.06.2011
Von Hanne-Dore Schumacher
Stellen die Linie vor (v. l.): Klaus Rüffel (GWG), Klaus Richter (Logistik-Cluster), Robert Zydeck (Baltic-Train), Klaus Hoffmann (GWG).
Stellen die Linie vor (v. l.): Klaus Rüffel (GWG), Klaus Richter (Logistik-Cluster), Robert Zydeck (Baltic-Train), Klaus Hoffmann (GWG). Quelle: SOZ
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Göttingen

Die K+S Transport GmbH (Logistiktochter der K+S Gruppe Kassel) hat den Betrieb einer neuen Baltic-Train-Containerzuglinie zwischen den deutschen Nordseehäfen Hamburg/Bremerhaven und Göttingen aufgenommen. Grund ist der Bedarf eines großen Industrieunternehmens.

Die Refra, so heißt es, wolle den Transport von der Straße wieder auf die Schiene verlagern. Die Linie, die zunächst mit einem Zug pro Woche startet, könne bei Bedarf rasch ausgebaut werden, sagt Robert Zydeck, Leiter von Baltic-Train. „Das Terminal Göttingen ist ein weiterer Baustein in unserem Netzwerk“, erklärt Heiko Hess, Leiter der Container Logistik von K+S Transport.

Man sehe, neben dem eigenen Terminal in Philippsthal, Göttingen als weiteren Hub für die deutschen Seehäfen, „um nachhaltig Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, ergänzt Zydeck. Durch die attraktive Fahrplanlage sei es für Speditionen und Verlader in der Region möglich, innerhalb von 24 Stunden Container zu be- und entladen und sofort wieder in die Häfen zurückzuschicken. In Kombination mit den schon von Baltic-Train bedienten KLV-Terminals (kombinierter Ladeverkehr) in Philippsthal (Werra), Beiseförth (Melsungen) und Hannover-Nordhafen sowie der Zusammenarbeit mit der Bahn-Spedition Weetz (Terminal Kassel) sei die Region nun flächendeckend an die deutschen Seehäfen angebunden.