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Regional Warnstreik im Aldi-Lager Hedemünden
Nachrichten Wirtschaft Regional Warnstreik im Aldi-Lager Hedemünden
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11:23 24.06.2015
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hedemünden

Der Arbeitgeberverband hat bislang 1,5 Prozent mehr Geld angeboten, während Verdi in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Einzelhandels 1 Euro mehr pro Stunde fordert, was bei den Einzelhandelsunternehmen mit Tarifbindung bei Kassiererinnen mit Einstiegsgehalt eine Erhöhung des Stundenlohnes von etwa 10 Prozent bedeuten würde, während in höheren Gehaltsklassen der Anstieg entsprechend deutlich geringer ausfiele.

 

Verdi setzt sich ebenso dafür ein, dass Branchengrößen wie Aldi, die im Geltungsbereich des Flächentarifvertrags sind, sich im Arbeitgeberverband dafür einsetzen, diesen Flächentarifvertrag für allgemeinverbindlich zu erklären, der damit auch für andere Discounterketten Anwendung finden würde. Damit würde ein Wettbewerb über die Lohnspirale nach unten unterbunden. Der Flächentarifvertrag gilt jeweils nur in einem Bundesland, die Tarifverhandlungen im Einzelhandel in Niedersachsen gelten als zäh und langwierig im Vergleich zu anderen Bundesländern.

 

Unternehmen mit Tarifbindung sind unter anderem Aldi Nord, Kaufland, Netto, Galeria Kaufhof, Rewe (Lager), Edeka (Lager). Unternehmen ohne Tarifbindung sind unter anderem KiK, DM, Globus, Rossmann, Aldi Süd und neuerdings auch Real.