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Weltweit Das Programm der IAA am Wochenende
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Das Programm der IAA am Wochenende
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14:15 22.09.2012
Bei der IAA wird am Wochenende viel geboten.
Bei der IAA wird am Wochenende viel geboten. Quelle: Hagemann
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  • Rock auf Rädern: Peter Maffay und sein kleiner, grüner Drache Tabaluga kommen heute nach Hannover, um den bunt bemalten Fuhrpark für die Tournee „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ abzuholen. Um 12 Uhr übergibt MAN dem Musiker 15 Lkw und zwei Busse, die Künstler, Ausrüstung und Bühne durch Deutschland fahren, auf der Innovationsbühne (nördlich von Halle 26). Vielleicht dreht ja Maffay dann selbst eine Runde. Der Motorenfan sagte bei einer Probefahrt mit einem der 40-Tonner, dass er noch seinen Lkw-Führerschein machen will.
  • Für Schnellwechsler: Auf der Innovationsbühne gibt es am Sonnabend und Sonntag zwischen 9.30 und 18 Uhr mehr als nur kleine Drachen. Die Zuschauer können von einer überdachten Tribüne aus zahlreiche Shows rund um Nutzfahrzeuge bestaunen. Dazu zählt der Wettbewerb, bei dem heute die schnellsten Bremsscheibenwechsler Europas gesucht werden.
  • Highway-Riesen:  In Halle 23 ist es eng. Dicht an dicht stehen dort riesige US-Trucks. Deren Motor liegt vorne und nicht unter der Fahrerkabine – deswegen ragen die Motorhauben dieser Riesen weit und eher flach nach vorne. Die nach oben gehenden verchromten Auspuffrohre machen die Trucks besonders markant. Besucher können sich etwa auf einen 1995er Peterbilt 379 mit 470 PS freuen, der mit seiner rechteckigen Schnauze direkt einem US-Roadmovie entfahren scheint. 
  • Alte Helden der Straße: Ebenfalls in Halle 23, gegenüber den US-Trucks aufgestellt, zeigt sich die Vergangenheit der Brummis. Da steht dann etwa ein Biertransporter vom Typ Ernst Grube H6, hergestellt 1957 in einem Volkseigenen Betrieb (VEB) in der früheren DDR, oder ganz alte Exemplare von Hanomag, Büssing oder Henschel. Unübersehbar am Gang platziert steht, farblich irgendwo zwischen Champagner und Heftpflaster, ein Mercedes Benz von 1958, der früher als Feldküche diente und heute vom Deutschen Roten Kreuz gepflegt wird. Wem nach all den schönen, alten Lkw der Herzschlag arg beschleunigt wurde, kann sich beim DRK-Sanitätsdienst auch gleich den Blutdruck messen lassen.
  • Probefahrt mit E-Fahrzeugen: Erstmals können in diesem Jahr IAA-Besucher elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge ausprobieren. Interessierte mit entsprechendem Führerschein melden sich direkt bei den Unternehmen am Stand, die Probefahrten starten südlich des Convention Centers. Bombardier (Halle 11, A 30) hat einen elektrisch betriebenen Bus mitgebracht, bei Daimler (Halle 14/15) können Besucher den Vito E-Cell als Kombi oder Kastenwagen testen. Auch das sogenannte Bomobil der Hochschule Bochum (Freigelände, P87), ein Elektrokleintransporter, darf gefahren werden, zudem ein Leichttransporter von Paragon (Halle 13, P08) und der Stadtbus mit getriebelosem Radnabenantrieb von Ziehl-Abegg Automotiv (Halle 11, D02).
  • Probefahrten für die Kleinen: Wer noch keinen Führerschein hat, kann in Halle 16 bei Bohnenkamp ferngesteuerte Trucks um einen kleinen Rundkurs lenken. Nur ein paar Meter weiter, in Halle 17, hat Scania einen Fahrsimulator für Lkw aufgebaut. Etwas spektakulärer ist es nebenan bei Renault. Dort erinnert der bewegliche Simulator an eine Testmaschine für Astronauten. Wer es ruhiger mag, drückt auf den Knopf des Fahrstuhls im Hermesturm, der inmitten des Freigeländes steht. Die Fahrt auf den 86  Meter hohen Turm kostet 3 Euro, Kinder bis 14 Jahren fahren gratis.
  • Große Brummis ganz klein: Seit mehr als 20 Jahren gibt es am IAA-Wochenende die Modellautobörse Automania. Freunde von Modellen treffen sich im Foyer von Halle 11. Dort gibt es viele Tausende Modellautos in allen Maßstäben aus Blech, Guss und Plastik. Rund 70 Händler aus ganz Europa bieten auf 300 Metern Ausstellungstischen Klassiker und Raritäten an, aber auch Neuheiten wie der gerade erst vorgestellte Kleintransporter Citan von Mercedes – hier allerdings im Maßstab 1:87. Besucher können auch Fahrzeuge tauschen und ihre eigenen Schmuckstücke von Modellexperten schätzen lassen.

Die IAA bietet für das Wochenende Familienkarten an. Sie kosten für zwei Erwachsene und maximal drei Kinder zusammen 21 Euro. Das Einzelticket kostet am Sonnabend und Sonntag jeweils 11 Euro. Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts, Motorenfans zwischen 6 und 14 Jahren 6 Euro.

Gerd Schild

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