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Weltweit Deutsche Post: Standardbrief soll zum 1. April teurer werden
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Deutsche Post: Standardbrief soll zum 1. April teurer werden
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08:20 15.01.2019
Briefkasten. Quelle: imago/Christian Ohde
Berlin

Es ist kein Aprilscherz: Die Deutsche Post will die eigentlich schon zum Jahreswechsel geplante, dann jedoch verschobene Portoerhöhung zum 1. April 2019 nachholen. Das berichtet die FAZ und bezieht sich dabei auf ein Schreiben der Bundesnetzagentur an ihren politischen Beirat.

Standardbriefe sollen 80 Cent kosten

Daraus gehe hervor, dass sich die Standardbriefe voraussichtlich von derzeit 70 auf 80 Cent verteuern würden. Dies müsse die Netzagentur allerdings noch als Rahmenentscheidung beschließen. Im Konsultationsverfahren werde die Post anschließend für die einzelnen Produkte wie Postkarte, Standardbrief, Maxi- oder Auslandsbrief noch die jeweils geplanten neuen Preise beantragen. Eine endgültige Genehmigung werde „voraussichtlich zu Beginn des zweiten Quartals 2019 wirksam werden“, zitiert die FAZ aus den Unterlagen.

Netzagentur blockierte Erhöhung

Die Netzagentur hatte Ende Oktober die eigentlich schon zum Jahreswechsel geplante Portoerhöhung blockiert und mehr Informationen über die Kosten der Briefzustellung verlangt. Im Sommer vergangenen Jahres hatte der Konzern seine Gewinnprognose kappen müssen, weil die Kosten im Paketgeschäft dramatisch angestiegen waren.

Neue Preisrunde in Sicht

Das Briefporto war zuletzt Anfang 2016 um 8 Cent erhöht worden. Im Europa-Vergleich sei der Brief in Deutschland günstig, betont die Post. Ob das so bleibt, ist fraglich. Dem Vernehmen nach wird der Konzern sich nicht mit der Portoerhöhung um 10 Cent auf Dauer begnügen. Branchenkenner gehen von einer zügigen, neuen Preisrunde aus.

Von RND

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