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Weltweit Früherer VW-Manager geht gegen Porsche-Fusion an
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Früherer VW-Manager geht gegen Porsche-Fusion an
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20:48 23.11.2009
Von Stefan Winter
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Der ehemalige VW-Manager Andreas Deumeland fordert in einem Gegenantrag die Ablehnung, weil Porsche viel zu hoch bewertet sei. Im VW-Aufsichtsrat hatten in der vergangenen Woche bereits die Aktionärsvertreter Jürgen Großmann und Roland Oetker gegen die Verträge zur Porsche-Fusion gestimmt.

Deumeland war von 2002 bis 2007 Leiter des Generalsekretariats des damaligen Konzernchefs Bernd Pischetsrieder. Er gehörte damit zum engsten Führungskreis, als Porsche im Herbst 2005 bei dem Wolfsburger Konzern einstieg. Als Pischetsrieder gehen musste, lief auch die Zeit seines engsten Mitarbeiters bei VW ab.

Die VW-Aktionäre sollen am 3. Dezember ein sogenanntes genehmigtes Kapital beschließen. Damit bekäme der Konzern die Möglichkeit, bis zu 135 Millionen neue Vorzugsaktien im Wert von aktuell 8 Milliarden Euro auszugeben. Die Mehrheit ist nicht sicher, weil es bei den Vorzügen im Gegensatz zu den Stammaktien keine dominierenden Großaktionäre gibt.

Deumeland begründet seinen Gegenantrag vor allem mit eigenen Berechnungen zum Porsche-Wert. Während der Konzern und seine Berater ihn mit 12,4 Milliarden Euro ansetzen, kommt der frühere VW-Manager nur auf 6,1 Milliarden Euro. In mehreren Fragen zur Hauptversammlung verlangt er Aufklärung über Berechnungsmethoden, Kalkulationen einzelner Automodelle und Synergieprognosen – wohl wissend, dass Auskünfte über solche Interna auf Aktionärsversammlungen regelmäßig verweigert werden. Die Kapitalerhöhung dürfe nicht genehmigt werden, weil „zu viele wesentliche Fragen gar nicht oder nur sehr unvollständig beantwortet sind“, heißt es in dem Antrag.

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