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Weltweit Gewinneinbruch bei EADS wegen Problemen mit Militärflieger
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Gewinneinbruch bei EADS wegen Problemen mit Militärflieger
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11:57 28.07.2009
Bescherte EADS Abschreibungen in dreistelliger Millionenhöhe: der A400M. Quelle: afp
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Das Betriebsergebnis ging um 23 Prozent auf 888 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Allein für das Militärflugzeug A400M musste der Konzern 191 Millionen Euro abschreiben. Die mit der Auslieferung um mindestens drei Jahre verspätete Transportmaschine könnte das Ergebnis auch in den kommenden Quartalen weiterhin „erheblich“ belasten, warnte das Mutterhaus des Flugzeugbauers Airbus. Dank der Auslieferung etlicher Airbus-Maschinen sei der Gewinn nach Steuern im zweiten Quartal aber um 76 Prozent auf 208 Millionen Euro gestiegen.

Die Verteidigungsminister der sieben A400M-Abnehmerstaaten - Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Belgien, Luxemburg und die Türkei - hatten sich am Freitag darauf geeinigt, das Programm trotz der immensen Verspätung fortzuführen. Bis Jahresende stehen nun Nachverhandlungen mit EADS an. Die A400M hat mindestens drei Jahre Verspätung. Während die erste Maschine ursprünglich Ende dieses Jahres ausgeliefert werden sollte, ist das Transportflugzeug bislang nicht einmal zum Erstflug gestartet. Deutschland ist mit 60 Flugzeugen der größte Abnehmer.

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afp