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Weltweit Karstadt und ver.di verhandeln
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Karstadt und ver.di verhandeln
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21:53 22.09.2013
Quelle: dpa / Symbolbild
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Essen/Berlin

Rüdiger Wolff, Mitglied der Verdi-Verhandlungskommission, betonte am Sonntag in einer Mitteilung, ein Hauptziel der Gewerkschaft sei der Abschluss eines Standort- und Beschäftigungssicherungsvertrages. Dies sei nach dem Verkauf großer Anteile des Unternehmens durch den Eigentümer Nicolas Berggruen dringender denn je. Außerdem strebt die Gewerkschaft die sofortige Rückkehr von Karstadt in die Tarifbindung an. Der Hintergrund: Karstadt will mit einer zweijährigen "Tarifpause" drohende Mehrbelastungen in Millionenhöhe abwenden.

Der Essener Handelskonzern war deshalb im Frühjahr innerhalb der regionalen Arbeitgeberverbände in die Verbandsmitgliedschaft ohne Tarifbindung gewechselt. Dies hatte bei der Belegschaft zu heftigen Protesten geführt. Für Verunsicherung sorgte in den vergangenen Tagen außerdem die Mitteilung, dass Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen die Mehrheit an den Karstadt Premium- und Sport-Häusern an die österreichische Signa-Holding abgegeben hat.

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Arno Peukes, Mitglied der Verdi-Verhandlungskommission und Karstadt-Aufsichtsrat, betonte, noch sei völlig unklar, welche Auswirkungen die Trennung der beiden Unternehmen Premium und Sport vom Karstadt-Konzern auf die Warenhäuser und die Karstadt-Zentrale haben werde. Die Gewerkschaft wolle deshalb Klarheit über die Verwendung der Gelder und Auskunft über die zukünftige Ausrichtung der Häuser. Die erste Verhandlungsrunde ist auf zwei Tage angesetzt.

dpa

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