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Weltweit Mehr als 14.000 Selbstanzeigen in USA nach Steueraffäre um UBS-Bank
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Mehr als 14.000 Selbstanzeigen in USA nach Steueraffäre um UBS-Bank
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18:01 17.11.2009
Quelle: AFP (Archiv)
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Dies teilten am Dienstag die US-Steuerbehörden mit. Die Selbstanzeige ermöglicht den Betroffenen, ihre Guthaben auf den Auslandskonten nachträglich zu versteuern. Sie können mit verminderten zivilrechtlichen Strafen rechnen, auf eine strafrechtliche Verfolgung dürfte in den meisten Fällen verzichtet werden.

Die Schweizer Justizbehörden gaben derweil Einzelheiten der im August geschlossenen Vereinbarung zur Beilegung der Affäre um die UBS-Bank bekannt. Demnach werden bei Verdacht auf betrügerische Steuerhinterziehung die Kontodaten von UBS-Kunden an die USA weitergeleitet, wenn diese über mehr als 250.000 Franken (rund 166. 000 Euro) Guthaben verfügen. Weitergeleitet werden demnach auch Informationen zu nicht den USA gemeldeten Konten, auf denen zwischen 2001 und 2008 mehr als eine Million Franken lagen, sowie solche, die innerhalb von drei Jahren einen Ertrag von mindestens 100.000 Franken erzielten.

Die UBS hatte bei der Einigung den US-Behörden zugesichert, die Namen von 4450 Kunden auszuhändigen, im Gegenzug sahen die USA von einer Zivilklage gegen die Bank ab. Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben aufgrund der von der UBS übermittelten Informationen Anklage gegen sechs US-Kunden der Bank erhoben. Gegen dutzende weitere Kunden werde ermittelt. Auch die meisten der Selbstanzeigen stehen vermutlich mit Schweizer Konten in Verbindung: Am Freitag bereits hatte der US-Botschafter in Bern, Donald Beyer, im Schweizer Rundfunk gesagt, bislang hätten sich rund 9000 US-Bürger mit Konten in der Schweiz selbst angezeigt.

AFP

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