Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Weltweit 2019 entstehen nur 51.000 neue Stellen
Nachrichten Wirtschaft Weltweit 2019 entstehen nur 51.000 neue Stellen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:28 28.08.2019
Ein Facharbeiter montiert einen Turbinenläufer. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
Anzeige
Hannover

Die schwächere Konjunktur schlägt auf den Arbeitsmarkt durch: Nach einer Prognose der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN) werden im laufenden Jahr landesweit nur 51.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen – für 2018 standen noch 73.000 Jobs zu Buche. Seit 2010 sind jedes Jahr durchschnittlich rund 63.000 neue Stellen entstanden. „Der Beschäftigungsaufbau wird sich fortsetzen, allerdings in geringerem Umfang als in den letzten Jahren“, erklärte Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt am Mittwoch in Hannover.

Als Gründe nennt die IHKN neben der verschlechterten Auftragslage den Mangel an Fachkräften, der die Besetzung offener Stellen erschwere. Vor einem Jahr wollte den Angaben zufolge noch 21 Prozent der Unternehmen zusätzliches Personal einstellen, aktuell seien es es 16 Prozent. „Die exportorientierten Unternehmen spüren deutlich, dass der Wind auf den Weltmärkten rauer wird“, sagte Schmitt.

Die größten Schwierigkeiten haben die Firmen bei der Suche nach Mitarbeitern mit einer dualen Ausbildung oder mit einem Weiterbildungsabschluss – hier berichteten 45 Prozent der Unternehmen von Problemen. Bei der Einstellung von Hochschulabsolventen tun sich die Betriebe etwas leichter, hier hat rund jede dritte Firma Schwierigkeiten. Bei Kandidaten ohne abgeschlossene Berufsausbildung liegt diese Quote bei 27 Prozent. Attraktive Angebote, aber auch betriebliche Gesundheitsförderung und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen könnten helfen, den Fachkräftebedarf zu sichern, hieß es bei der IHKN.

Von Jens Heitmann

Er machte VW zum Weltkonzern und hinterlässt ein Milliardenvermögen. Ein Großteil davon soll nach Ferdinand Piëchs Tod in zwei österreichische Stiftungen fließen, die seine vierte Ehefrau jetzt verwalten wird - unter einer Bedingung.

28.10.2019

Bei “Cum Ex” bekamen Investoren Steuern erstattet, die sie gar nicht gezahlt hatten. Ob das illegal war oder nur dreist, soll bald geklärt werden. Bei der Deutschen Börse kam es nun zu einer Razzia, die andeutet: Der Kreis der Beteiligten dürfte groß gewesen sein.

27.08.2019

Die Retter des insolventen Taschenspezialisten Bree kommen aus Portugal. Es ist die Firma Coindu – ein Hersteller von Lederbezügen für Autositze. Der Name des Investors geht aus einer Liste des Bundeskartellamts über geplante Fusionen hervor.

27.08.2019