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Weltweit Opel-Standorte sicher bis 2014
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Opel-Standorte sicher bis 2014
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14:31 24.03.2012
Die Standorte des Autobauers Opel sollen bis 2014 sicher sein.
Die Standorte des Autobauers Opel sollen bis 2014 sicher sein. Quelle: dpa
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Berlin

Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke hat Gerüchte über unmittelbar bevorstehende Werksschließungen in Europa zurückgewiesen. „Wir haben eine klare Standortsicherung bis Ende 2014 und die gilt“, sagte Stracke der „Bild“-Zeitung (Samstag). Allerdings gelte es, das Geschäft profitabler zu machen. Darüber solle in der Aufsichtsratssitzung an diesem Mittwoch (28.3.) beraten werden.

Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ will der US-Mutterkonzern General Motors (GM) bei Opel hart durchgreifen, um die defizitäre Tochter aus den roten Zahlen zu führen. Vor allem zwei Werke stünden auf der Kippe: Die Standorte Bochum und Ellesmere Port in England.

Nach Informationen der WAZ-Mediengruppe gibt es im Bochumer Rathaus Überlegungen, Opels Kostensituation zu verbessern, indem man dem Autobauer zwei ungenutzte - teure - Flächen für einen symbolischen Euro abkauft. Anschließend könnten diese Flächen vermarktet und ein Teil des Erlöses an Opel überwiesen werden, hieß es.

Stracke hatte den Mitarbeitern in einem Brief am Freitag versprochen, die Zukunft für Opel zu sichern. Allerdings sei die gesamte Autoindustrie mit einem schwachen europäischen Markt konfrontiert: „Deshalb müssen wir jetzt handeln, um unsere Profitabilität dauerhaft zu verbessern.“ Es gebe Pläne, das Nutzfahrzeuggeschäft auszubauen, den Marktanteil in Russland zu steigern und die Exporte auszuweiten.

Aus Sicht des Opel-Betriebsrats verbieten sich Spekulationen über Standortschließungen. „Es macht wenig Sinn, über teure Werksschließungen zu spekulieren. Diese würden eine Rückkehr des Unternehmens in die Gewinnzone auf Jahre hinaus unmöglichen machen“, sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug am Freitag.

Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung wollte Stracke Lohnkürzungen oder eine Streichung von Zulagen nicht ausschließen: „Wir haben gerade zu Beginn des Jahres 2,7 Prozent Lohnerhöhung gezahlt. Damit sind wir auf IG Metall-Tarifniveau. Ansonsten müssen wir sehen, was die Zukunft bringt.“ Innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate würden die Mitarbeiter umfassend über weitere Schritte informiert, fügte er hinzu.

Stracke setzt auch auf eine Wachstumsoffensive: „Wir investieren über 11 Milliarden (Euro) in neue Produkte, wir wollen bis 2014 über 30 neue Produkte auf den Markt gebracht haben, sechs allein davon in diesem Jahr.“ 

jhf/dpa

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