Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Weltweit „Sehr ernste Erkrankungen“ möglich – Rückruf bei Aldi ausgeweitet
Nachrichten Wirtschaft Weltweit „Sehr ernste Erkrankungen“ möglich – Rückruf bei Aldi ausgeweitet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:20 26.02.2019
Das Aldi-Nord-Logo. Quelle: Friso Gentsch/dpa
Hannover

Der Rückruf einer Schinken-Rotwurst bei Aldi Süd und Aldi Nord ist ernster als gedacht: In dem Produkt des Unternehmens Wiltmann wurden „krankmachende Bakterien (Listeria monocytogenes) festgestellt“, wie Wiltmann auf seiner Homepage mitteilte. Betroffen seien jetzt allerdings alle Mindesthaltbarkeitsdaten und nicht nur der 08.03.2019, wie zuvor angegeben.

Die Ware wurde von allen Aldi-Süd- und in drei Aldi Nord-Regionen zurückgezogen.

Der Verzehr der „Schinken-Rotwurst 100g“ kann zu grippeähnlichen Zuständen führen und bei sensiblen Menschen unter Umständen eine „sehr ernste Erkrankung“ auslösen, teilte das Unternehmen weiter mit. Gemeint sind Schwangere, Neugeborene, ältere Menschen oder Personen mit geschwächtem Immunsystem, berichtet der „Merkur“.

„Die Firma Franz Wiltmann entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten“, heißt es weiter.

Betroffene können die Wurst in die Filialen zurückbringen, der Kaufpreis werde erstattet. Andere Produkte der Firma Franz Wiltmann seien nicht betroffen.

* Hinweis: In einer ersten Version haben wir fälschlicherweise geschrieben, dass Schinken-Rohwurst zurückgerufen wird. Der Rückruf betrifft jedoch Schinken-Rotwurst. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Von RND/ka

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der neue Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz sieht noch große Risiken in den Bilanzen europäischer Banken. Eine gemeinsame Einlagensicherung dürfe deshalb nicht überstürzt werden, sagte er in Hannover.

25.02.2019
Weltweit Flüchtlinge in der Wirtschaft - Wenn begehrte Fachkräfte abgeschoben werden

Die Jäger-Gruppe in Hannover bangt um einen Mitarbeiter, dem die Abschiebung droht. Das ist kein Einzelfall in der Branche, obwohl viele Unternehmen dringend Nachwuchs suchen.

28.02.2019

Telekom, Vodafone, Telefónica und Neueinsteiger 1&1 Drillisch haben den Zuschlag – die Netzbetreiber dürfen an der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur teilnehmen. Einige der Bewerber wollen aber nicht auf die Versteigerung warten.

25.02.2019