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Weltweit VW-Chef Winterkorn erwartet Marktrückgang 2012 in Europa
Nachrichten Wirtschaft Weltweit VW-Chef Winterkorn erwartet Marktrückgang 2012 in Europa
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12:47 21.11.2011
Volkswagen ist Europas größter Automobilhersteller. Quelle: dpa
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Wolfsburg

Das gelte insbesondere für die hoch verschuldeten Länder, wie Italien oder Spanien. Aber auch die Entwicklung in anderen Weltregionen gelte es genau zu beobachten. Allerdings wachse die Nachfrage in China und Amerika weiter.

"Klar ist, dass wir auch 2012 eine hohe Auslastung fahren", sagte Winterkorn. In den USA werde der Konzern den jährlichen Absatz innerhalb von drei Jahren auf mehr als 400.000 Autos verdoppeln. Dabei dürften schon im nächsten Jahr 80 Prozent der in den USA verkauften Autos aus der neuen Fabrik in Chattanooga oder aus dem mexikanischen Werk Pueblo kommen, erklärte der VW-Chef.

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Das Jahr 2011 werde mit mehr als acht Millionen verkauften Autos operativ "ein sehr gutes Jahr", sagte Winterkorn weiter. Davon werde auch die Belegschaft mit einem Erfolgsbonus auf Rekordniveau profitieren. VW schüttet laut Tarifvertrag zehn Prozent des operativen Ergebnisses der Kernmarke an die Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken aus.

Zu der in diesem Jahr anstehenden Tarifrunde bei Volkswagen sagte Winterkorn: "Angesichts der sich abzeichnenden konjunkturellen Probleme streben wir mindestens einen Inflationsausgleich an, und müssen dann sehen, ob wir uns darüber hinaus noch etwas leisten können." Die IG Metall will im Februar 2012 über ihre Forderungen entscheiden, die Verhandlungen beginnen voraussichtlich im Mai.

Im Streit mit dem Partner Suzuki hält Winterkorn entschlossen an der Beteiligung an dem japanischen Kleinwagenspezialisten fest. "Unseren Anteil an Suzuki in Höhe von 19,9 Prozent verkaufen wir nicht", sagte er. Wenn die derzeitige Führungsmannschaft nicht mit VW zusammenarbeiten wolle, dann wolle es vielleicht die nächste Generation. Die beiden Partner werfen sich gegenseitig Vertragsbruch vor. Suzuki dringt seit Wochen auf einen Ausstieg seines Großaktionärs.

dpa