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Nachrichten Wissen Beauty-Tipps: So kommen Sie schön durch den Sommer
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16:00 26.06.2019
Ein Sonnenhut ist nicht nur praktisch und schützt vor Verbrennungen: Diesen Sommer liegen die Kopfbedeckungen sogar voll im Trend. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
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Hannover

Sobald uns die ersten Sonnenstrahlen auf der Nase kitzeln, schreit alles in uns danach, jede Minute im Freien zu verbringen. Doch das muss gut vorbereitet sein, denn: Der Körper wird aus dem Winterschlaf gerissen. Hier einige Tipps, wie Sie fit durch den Sommer kommen.

Geschmeidig und glänzend: Babyöl gegen trockene Spitzen

Wer kennt es nicht: Draußen wird es wärmer und direkt sehen die Haare splissig aus und fühlen sich trocken an. UV-Licht strapaziert die Haare und Chlor- und Salzwasser trocknen sie zusätzlich aus. Außerdem schwitzen wir mehr – natürlich auch auf dem Kopf – und waschen unsere Haare deswegen öfter. Gegen trockene und splissige Haare gibt es einen günstigen und einfachen Trick: Babyöl. Morgens in die Längen und Spitzen eingearbeitet, sehen die Haare glänzend aus und fühlen sich gut an.

Tipp aus der Redaktion: Das Öl abends vor dem Schlafen großzügig auf dem ganzen Kopf einmassieren, das Kopfkissen mit einem Handtuch schützen, und am nächsten Morgen die Haare gründlich waschen. Das Haar sieht danach geschmeidig und gesund aus.

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Sommertrend: Turban für gesunde Kopfhaut

Das Haar und die Kopfhaut werden im Sommer schnell etwas vernachlässigt, da man vielmehr mit der Frage nach Sonnenschutz und Abkühlung beschäftigt ist. Aber: Auch die Kopfhaut benötigt Sonnenschutz. Mittlerweile gibt es Sprays und Lotions, die speziell auf die Kopfhaut abgestimmt sind. Ellen Meyer-Rogge, Fachärztin für Dermatologie in Karlsruhe, warnt allerdings davor, dass diese Sprays sich auch manchmal einfach nur auf die Haare legen und gar nicht bis an die Kopfhaut gelangen. „Ein textiler Sonnenschutz ist immer überlegen“, sagt die Dermatologin.

Tipp aus der Redaktion: Ein Sonnenschutz für den Kopf liegt im Trend – Anleitungen für einen stylishen Turban etwa finden sich im Internet.

Schön und leicht: BB-Creme statt Make-up

Im Sommer gilt: weniger ist mehr. Das zählt auch für das Make-up. Wer im Sommer nicht auf Abdeckung verzichten möchte, sollte es mit einer BB-Creme versuchen. Diese Cremes sind sehr leicht, verstopfen die Poren nicht und sorgen trotzdem für einen strahlenden Teint. Meyer-Rogge empfiehlt, auch bei BB-Cremes stets auf einen Lichtschutzfaktor von 50 zu achten.

Tipp aus der Redaktion: Um die Poren vor dem Auftragen von Make-up oder BB-Creme zu verschließen, kann man übrigens sehr gut mit einem Eiswürfel über das Gesicht fahren: die Haut wirkt direkt ebenmäßiger.

Nicht vergessen: Sonnenschutz für das Gesicht

Übrigens: Mittlerweile gibt es auch sogenannte BB-Sonnencremes. Diese Sonnencremes – speziell für das Gesicht – sind getönt. Gerade im Gesicht sollte man nicht an Sonnenschutz sparen: Die Haut ist dort besonders empfindlich und man kann sich schnell einen Sonnenbrand holen. Außerdem beschleunigen UVA-Strahlen den Alterungsprozess – was sich im Gesicht schnell bemerkbar machen kann. Für das Gesicht gibt es aus diesem Grund besonderes sensible Sonnencremes, die oft noch eine Feuchtigkeitskomponente enthalten und mit einem höheren Schutz ausgestattet sind. „Oft haben gerade Männer weniger Probleme mit trockener Haut im Gesicht“, erklärt die Dermatologin aus Karlsruhe. „Da spricht natürlich nichts dagegen, den Sonnenschutz für den Körper auch für das Gesicht zu benutzen.“

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Vorsicht mit der Feile: Hornhaut als Schutzschicht

Der Sommer ist da und die Sandalen werden wieder aus dem Schrank geholt. Dass unsere Füße gepflegt sind und gesund aussehen ist uns nun besonders wichtig. Wer seine Füße regelmäßig eincremt, beugt rissiger Haut vor und reduziert übrigens außerdem die Hornhaut. Auch interessant: Wer zu viel Hornhaut wegraspelt oder -feilt, erreicht genau das, was er eigentlich vermeiden wollte. Die Haut merkt, dass nicht mehr genug Verhornung vorhanden ist und bildet schneller und mehr Hornhaut als vorher, informiert die Apotheken Umschau.

Tipp aus der Redaktion: Vor dem Schlafengehen die Füße dick eincremen – entweder mit spezieller Fußcreme, eine einfache Feuchtigkeitslotion genügt aber auch. Wer kann, lässt über Nacht die Socken an, sodass die Creme einziehen kann. Das Ergebnis: babyweiche Füße.

Im Sommer: Wasserbad gegen geschwollene Füße

Nach einem heißen Tag fühlen sich Beine und Füße oft geschwollen an und tun weh. Abhilfe schaffen kann ein Wasserbad für die Füße. Hierfür lauwarmes Wasser in eine Wanne geben und mit ätherischen Ölen aus Zitrusfrüchten oder Lavendel hinzufügen. Die Füße maximal zehn Minuten eintauchen und entspannen. Fußbäder helfen übrigens auch gegen Schweißfüße: Mindestens eine Woche lang täglich ein Fußbad mit Salbei- oder Rosmarinöl nehmen und mit frischen Füßen den Sommer genießen.

Wasser: Gesund und wach durch den Sommer

Es ist nichts Neues: viel trinken ist wichtig. Doch gerade im Sommer vergisst man schnell, an seinen Flüssigkeitshaushalt zu denken. Wer nicht genug Wasser trinkt, kann nicht nur Probleme mit dem Kreislauf bekommen, sondern leidet auch schnell unter Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verdauungsproblemen.

Tipp aus der Redaktion: Am besten immer eine Thermosflasche in der Handtasche mitführen und zur Not mit Wecker ans Trinken erinnern.

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Gut für die Geldbörse: Günstiger Sonnenschutz

Jeden Sommer stellen sich die gleichen Fragen nach Sonnenschutz und Apres-Sun-Produkten: Was ist wichtig und worauf sollte man achten?Sonnenschutz muss nicht teuer und keine besondere Marke sein. Wirklich wichtig ist, dass der Lichtschutzfaktor hoch genug ist. Öko-Test hat sensitiv Sonnenschutz untersucht und die Ergebnisse zeigen ganz klar, dass das teuerste Produkt nicht das beste sein muss. Die Ergebnisse sehen Sie hier.

Sonnenschutz: Sicher gehen mit LSF 50

Sonnenschutz sollte übrigens nicht nur aufgetragen werden, wenn man den Tag am See verbringt. Meyer-Rogge erklärt, dass für viele die Alltagssonne nicht zählt. „Viele Menschen denken nicht daran, dass man bereits bei der Fahrt im Auto, unter dem Sonnenschirm im Café oder auch bei sportlichen Aktivitäten der Sonne ausgesetzt ist.“ Gerade im Sommer sollte der Sonnenschutz – mit einem Lichtschutzfaktor von 50 – direkt morgens aufgetragen werden, um ausreichend geschützt zu sein.

Aloe Vera: Wundermittel gegen sonnengereizte Haut

Nach dem Sonnenbaden ist Aloe Vera gut für die Haut. Wenn die Haut von der Sonne gereizt oder sogar verbrannt ist, hilft es, Aloe Vera aufzutragen – am besten frisch. Diese Pflanze kühlt, ist antiseptisch und fördert die Regeneration der Haut. Im Internet lassen sich schon größere Pflanzen kaufen und so haben Sie immer ein frisches Arzneimittel zu Hause.

Coole Erfrischung aus dem Kühlschrank

Meyer-Rogge merkt an, dass After-Sun wirklich nur verwendet werden sollte, wenn die Haut bereits angegriffen ist. „Wer gut geschützt ist, braucht auch kein After-Sun Produkt“. Im Sommer sind pflegende Cremes, die der Haut Feuchtigkeit spenden, wichtig, da unsere Haut von Sonne, Chlor und Salzwasser schnell austrocknet. Um die Cremes noch erfrischender zu machen, kann man sie sehr gut im Kühlschrank aufbewahren.

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Übrigens: Um sicher zu sein, dass mit der Haut alles in Ordnung ist, sollten regelmäßige Besuche beim Dermatologen zur Hautkrebsfrüherkennung im Kalender stehen.

Von RND/Heidi Becker

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