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Wissen Cord, Cowboy, Karo: Das sind die Herbst-Trends 2019
Nachrichten Wissen Cord, Cowboy, Karo: Das sind die Herbst-Trends 2019
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16:02 10.09.2019
Im Herbst 2019 sind Karo, Cord oder Cowboy-Boots gerne gesehen. Quelle: imago images/RND-Montage
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Cord ist kein Mord

In den 1960er und 1970er-Jahren absolut im Trend: Hosen und Blazer aus Cord. Auch im Herbst/Winter 2019 für alle Modebewussten ein Muss. Quelle: imago/Runway Manhattan

Ein ungeschriebenes Gesetz in der Mode wird in diesem Herbst gekippt: Hieß es lange Zeit „Cord ist Mord“, kommt der gerippte Baumwollstoff, der zuletzt vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren populär war, in Form von Hosen, Hemden und Jacken in den nächsten Wochen groß raus – sowohl in der Herren- als auch in der Damenmode. Namhafte Luxusmarken wie Gucci, Prada oder Marc Jacobs haben bei ihren Schauen für Herbst und Winter Cord zum Liebling der Saison erklärt. Bei den Männern dominieren Schnitte mit Anlehnungen aus der Arbeitsbekleidung. Alles ist weit geschnitten, oft in Brauntönen gehalten und gern mit aufgesetzten Taschen versehen. Lässige Weite bestimmt auch Cordhosen, -blazer, -röcke und -hemden für Frauen. Hier sind vor allem frische Pastelltöne angesagt. Damit man nicht aussieht, wie sein ehemaliger Geschichtslehrer, werden Anzüge oder andere Kleidungsstücke aus dem samtigen Stoff mit sportlichen Schuhen, Shirts und Pullovern kombiniert. Einen Nachteil haben allerdings auch die neuen Cordlooks: Der Stoff trägt auf. Insbesondere bei eng geschnittener Kleidung. Übergroße Schnitte sind daher deutlich schmeichelhafter, solange sie mit schmalen Oberteilen zu Hosen oder unter Jacken kombiniert werden.

Im Western was Neues

Fransen, Cowboyboots und Lederhemden: Wer in diesem Herbst als Cowgirl auf die Straße geht, macht es richtig. Quelle: imago/Runway Manhattan

Cowboyboots sind fast schon ein alter Hut. Doch seit einigen Saisons schon halten sie sich beharrlich in den Regalen der Schuhgeschäfte. So zählen sie auch in diesem Jahr wieder zu den Herbsttrends – mit einigen Neuerungen: Verzierungen und schmalere sowie höhere Absätze machen den Unterschied zu den Vorjahresmodellen. Und: Die Stiefel oder Stiefeletten werden nicht mehr nur zu Jeans, Midikleid oder Minirock getragen. Für den Komplettlook gibt es jetzt auch Lederhemden, Jeansjacken mit Teddyfellfutter, kurze Wildlederjacken, Capes mit Fransen, breite Gürtel mit auffälligen Schnallen oder auch Bolo-Krawatten aus Schnüren, die mit einer dekorativen Brosche zusammengehalten werden. Der wilde Herbst kann kommen.

Von Kopf bis Fuß auf Karos eingestellt

Auch in den vergangenen Saisons war Karo im Trend. In diesem Herbst darf es noch etwas mehr sein. Ob nun klein oder größer kariert: Auf den Schauen präsentierten die großen Designer den Karokomplettlook vom Hut übers Cape oder den Blazer bis hin zu den Schuhen. Quelle: imago images / Runway Manhattan

Ganz groß im Kommen – und das ist wörtlich zu nehmen – sind Karos. Waren sie schon in vorvergangenen Saisons immer mal wieder auf den Laufstegen zu sehen, dominieren sie nun fast alle Kleidungsstücke. Und das gern im XXL-Format. Riesenkaros auf weiten Mänteln und Jacken präsentierte etwa William Fan, einer der derzeit angesagtesten deutschen Designer, bei der Berliner Fashion Week. Andere Designer wie Chanel oder Dior feierten bei ihren Schauen für Herbst und Winter den Karokomplettlook vom Hut übers Cape oder den Blazer bis hin zu den Schuhen – gern auch im Mix mit traditionellem Hahnentrittmuster. Farblich dominieren dabei allgemein klassische Beige- und Brauntöne, aber auch Kombinationen aus Feuerrot und Schwarz, sowie Weiß und Pastellfarben.

Bermudas: Mal kurz angezogen

Ein Teil, das wir gerne im Sommer getragen haben, wird im Herbst nicht im hinteren Kleiderschrank verschwinden. Die Bermudashorts wird einfach mit Stiefeln und Jacke kombiniert. Quelle: imago/Runway Manhattan

Während die luftige Sommergarderobe langsam ganz nach hinten in den Kleiderschrank wandert, überdauert ein Teil bis in den Herbst hinein: Bermudashorts – solange sie nicht aus Leinen sind. Im Herbst wird auf dickere Stoffe wie Wolle oder Leder gesetzt. Doch auch Baumwollshorts funktionieren noch, am besten mit angesagtem Karomuster. Dazu passen Cardigans und Blazer, aber auch dünne Strickpullover. Shorts aus echtem Leder oder Kunstleder sind eine Spur eleganter, gleichzeitig aber auch ungemein lässig. Ein Oversizehemd, eine klassische Bluse oder ein leichter Rollkragenpullover komplettieren dabei den herbstlichen Look. Eine blickdichte Strumpfhose und Ankleboots schützen vor etwaigen Frostbeulen. So lassen sich die Bermudas noch eine ganze Weile tragen.

Kleider machen Freude

Maxikleider mit Plisseefalten oder Midiversionen mit Blümchenprint: Auch Kleider werden gerne in diesem Herbst getragen. Quelle: imago images / AAP

Hosenzwang ab Herbst? Nicht in diesem Jahr, wo es eine besonders große Auswahl an Kleidern gibt, die nicht nur party- und teestundentauglich sind, sondern sich auch für den Büroalltag eignen. Schmal geschnittene Rollkragen- oder Hemdblusenkleider sind ebenso universell einsetzbar wie Maxikleider mit Plisseefalten oder Midiversionen mit Blümchenprint. Auch Leo-, Schlangen- und Zebramuster sind angesagt. Wer es noch extravaganter mag, setzt auf Lederkleider (auch in Fakeversionen erhältlich). Designerinnen wie Jil Sander oder Isabel Marant haben mit ihren eher weit und lang geschnittenen Runwaymodellen gezeigt, dass Lederkleider nicht automatisch ultrasexy aussehen, sondern auch höchst elegant sein können. Eher sportlich muten hingegen die Tenniskleider an, die unter anderen Burberry und Gucci für diese Saison vom Court auf den Catwalk verlegt haben. Der Basislook mit Streifen, Polokragen oder V-Ausschnitt wird mit Falten, Rüschen, langen Ärmeln und schimmernden Stoffen zu einer ausgehfeinen Variante aufgepeppt. Und dann gibt es noch ein Comeback: Den Sixtieslook mit ultrakurzen Kleidern in knalligen Farben. Dazu passen weiße Stiefeletten. Ganz nach dem Vorbild von Margot Robbie in Quentin Tarantinos neuem Kinofilm „Once Upon a Time... in Hollywood“.

Von Kerstin Hergt/RND

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