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Wissen Das passiert in Schwarzen Löchern
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07:51 12.02.2016
Quelle: Handout
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Hannover

Wenn zwei Seifenblasen miteinander verschmelzen, dann pappen sie erst aneinander, bevor mit einem sanften Plopp die kleinere in der größeren aufgeht. So beschreiben Wissenschaftler gerne mit einfachen Worten das, was jetzt die erstmals gemessenen Gravitationswellen ausgelöst haben soll: die Fusion von zwei Schwarzen Löchern im All. Nur, dass Schwarze Löcher nicht aus glitschiger Seifenlauge bestehen, sondern die dichteste und energiereichste Art der Masse im All darstellen. Die Fusion zweier Schwarzer Löcher stellt also eigentlich die größtdenkbare Katastrophe im All dar, bei der teilweise die Energie von mehreren Millionen Sonnen freigesetzt wird.

Schwarze Löcher sind nach unserem physikalischen Kenntnisstand wohl nicht direkt zu beobachten - aber ihre Auswirkungen sind es. Sie ziehen Sterne an und zerreißen sie zuweilen, bevor sie sie verschlingen. Sogar das Licht der Sterne wird in ihnen verschluckt.

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Die Vibrationen, die unter anderem bei der Fusion von Schwarzen Löchern durchs All wabern, kommen als feinste Signale auch auf der Erde an. Mithilfe der empfindlichen, kilometerlangen Laserstrecken in den Detektoren scheinen sie jetzt erstmals aufgefangen zu sein.

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