Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Wissen Tauwetter mit Dominoeffekt
Nachrichten Wissen Tauwetter mit Dominoeffekt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:34 14.05.2014
Quelle: dpa
Anzeige
Seattle

Der Zusammenbruch des Eisschildes im Westen der Antarktis ist wahrscheinlich nicht mehr zu stoppen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Analysen von Forscherteams. Der für die Westantarktis entscheidende Thwaites-Gletscher könnte schon in 200 Jahren verschwunden sein. Spätestens in gut 1000 Jahren ist er den Berechnungen zufolge weg. Der Gletscher, der in die Amundsen-See mündet, dient als Stütze der benachbarten Eismassen. Kollabiert er, könnten weitere Gletscher rasch folgen. 

Die schnelle Schmelze des Thwaites-Gletschers ergibt sich aus Computersimulationen, die in der Fachzeitschrift „Science“ vorgestellt wurden. Der globale Meeresspiegel steige in der Folge um etwa 60 Zentimeter, schreiben Forscher um Ian Joughin von der Universität von Washington in Seattle. Ein komplettes Abschmelzen des westantarktischen Eisschilds als Folge des Klimawandels würde demnach zu einem Anstieg um drei bis vier Meter führen. 

Die Forscher um Ian Joughin hatten Radaraufnahmen und Satellitenmessungen genutzt, um zu simulieren, wie sich der Gletscher durch unterschiedlich starkes Abschmelzen in Zukunft entwickeln wird. Zwar könne der Gletscher bei geringen Abschmelzraten noch in 1000 Jahren existieren. Doch die Daten der vergangenen 18 Jahre passen nach Angaben der Forscher eher zu einem rasanten Zusammenbruch in 200 bis 500 Jahren. 

Daten aus vier Jahrzehnten wiesen darauf hin, dass die sechs in die Amundsen-See mündenden Gletscher den Punkt schon passiert haben, von dem an es kein Zurück mehr gibt, schreibt auch ein Team um Eric Rignot von der Universität von Kalifornien in Irvine (USA) in den „Geophysical Research Letters“. Allein das schmelzende Eis dieser Gletscher könne die Meeresspiegel um etwa 1,2 Meter steigen lassen.

dpa

Wissen Johns-Hopkins-Universität in Baltimore - Rotwein wirkt nicht lebensverlängernd

Ein Glas Rotwein sei gut für die Gesundheit, so ist es lange verbreitet worden. Jetzt räumen US-Forscher mit dieser Annahme auf. Der Inhaltsstoff, dem die gute Wirkung zugeschrieben wurde, wies keine Anzeichen für eine lebensverlängernde Wirkung auf.

13.05.2014

Frauen haben im zweiten Drittel der Schwangerschaft ein stark erhöhtes Unfallrisiko. Insgesamt liegt es während der Schwangerschaft jedoch nicht so hoch wie das gleichaltriger Männer.

12.05.2014

500 Flaschen Bier pro Jahr – so viel Alkohol trinkt jeder Deutsche umgerechnet pro Jahr. Ein neuer Report zeigt: Das ist etwa doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt.

12.05.2014