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Wissen Ertrinken: So erkennen Eltern den Ernst der Lage
Nachrichten Wissen Ertrinken: So erkennen Eltern den Ernst der Lage
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15:30 26.06.2019
Auch Kinder mit Seepferchen sind gefährdet, zu ertrinken. Sie können Situationen oft noch nicht auf ihre Gefahr einschätzen. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
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Hannover

Die meisten Eltern achten darauf, dass ihre Kinder einen Schwimmkurs besuchen. Ein Schwimmkurs gibt nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern Sicherheit beim gemeinsamen Schwimmen. Doch auch mit dem Seepferchen können die Kleinen gefährliche Situationen oft noch nicht einschätzen. Die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) gibt Tipps, worauf Eltern achten müssen, um den Ernst der Lage zu erkennen.

DLRG: Kinder immer in Griffnähe der Eltern

Gerade Kinder sind im Wasser gefährdet – das ist klar. „Der Schwimmkurs zum Seepferdchen ist ein Wassergewöhnungskurs und reicht bei weitem nicht aus, um Kinder alleine ins Wasser zu schicken“, sagt auch Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG. Kinder, die nur über ein Seepferchen verfügen, könnten noch nicht sicher schwimmen und müssten auf jeden Fall in der Nähe ihrer Eltern bleiben.

Lesen Sie auch: Expertentipp: Seepferdchen reicht nicht aus

Schwimmflügel: Kein Schutz vor dem Eintrinken

Auch Schwimmflügel sollten nicht als Rettungsweste gesehen werden. „Bei Schwimmflügeln ist der Kopf nicht gesichert, der ja nun mal der schwerste Teil eines Kind ist“, informiert Wiese. „Außerdem können sie ihre Arme nicht richtig bewegen und sollten nicht mal beim Schwimmen lernen benutzt werden.“ Eltern sollten außerdem immer darauf achten, dass ihre Kleinen genug trinken und vor der Sonneneinstrahlung geschützt sind.

Lesen Sie: Das passiert beim Tod durch Ertrinken

Gefährlich: Ertrinken an Land

Ein Thema, dass Eltern ebenfalls beschäftigt, ist das sogenannte trockene Ertrinken. Beim trockenen oder auch sekundären Ertrinken schließt sich beim Eintreten von Wasser in den Mund die Stimmritze und es kann kein Wasser in die Lunge gelangen– aber auch kein Sauerstoff. Dieser Krampf löst sich irgendwann aber dann besteht die Möglichkeit, dass Wasser in die Lunge gelangt. Das Kind kann dann schon wieder an Land sein und trotzdem ertrinken.

Zum Thema: Baderegeln beachten: So werden Unfälle vermieden

Nach Badeunfall: Dringend Arzt aufsuchen

„Wenn ein Badeunfall passiert ist, sollte unbedingt und immer ein Arzt aufgesucht werden – das kann zur Lebensversicherung werden“, warnt Achim Wiese. Der Arzt sollte darauf hingewiesen werden, dass das Kind einen Badeunfall hatte und eventuell Wasser in die Lunge bekommen hätte. Ein Indiz für Wasser in der Lunge nach einem Badeunfall kann übrigens Husten sein. Eltern sollten dringend auf die Symptome achten und stets in der Nähe ihrer Kinder bleiben.

Von RND/Heidi Becker

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