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Wissen Frühsport: So motivieren Sie sich
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09:00 29.03.2019
Mehr Motivation am Morgen: Wer sich mit einem Trainingspartner verabredet, kommt leichter aus dem Bett. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
Hannover

Arbeit, Familie und Freunde: Wer viel um die Ohren hat, findet abends nicht immer Zeit für Sport. Die Lösung liegt eigentlich auf der Hand: Morgens früher aufstehen und eine Trainingseinheit einlegen. Wer direkt morgens Sport treibt, profitiert den ganzen Tag davon. Denn: Beim Frühsport bringt man den Kreislauf morgens in Schwung und startet so mit voller Kraft in den (Arbeits-)Tag. Wäre da nur nicht der innere Schweinehund, den man erstmal überlisten muss. Mit Disziplin, Willenskraft und Routine kann man es aber schaffen, den Frühsport lieben zu lernen.

Tipp 1: Schlafroutine Schritt für Schritt anpassen

Wer sich sonst immer um Mitternacht schlafen legt, wird kaum von heute auf morgen zum Frühaufsteher. Stattdessen sollte man sich erstmal vornehmen, jeden Tag 15 bis 20 Minuten früher ins Bett zu gehen und aufzustehen. Denn der Frühsport sollte nicht auf Kosten des Schlafs gehen: Wer sich nach vier Stunden aus der Tiefschlafphase reißt, wird beim Sport keinen Erfolg haben. Nach zwei bis drei Wochen sollte der Rhythmus so angepasst sein, dass man mit ausreichend Schlaf morgens gut aus den Federn kommt.

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Tipp 2: Beim ersten Weckerklingeln aus dem Bett kommen

Einfacher gesagt, als getan. Während am Abend zuvor die Motivation noch hoch ist, werden viele schwach, wenn der Wecker um fünf oder sechs Uhr klingelt. Dabei ist es wichtig, morgens nicht zu viele Gedanken zu verschwenden und seine Pläne in die Tat umsetzt. Damit man nicht in Versuchung gerät, morgens drei Mal hintereinander auf die Schlummer-Taste zu hauen, kann man sich mehrere Wecker stellen und sie im Schlafzimmer verteilen. Denn so muss man allein dafür aufstehen. Und wer bereits auf den Beinen ist, kann auch genauso gut rein in die Sportschuhe.

Tipp 3: Den richtigen Frühsport finden

Frühsport muss nicht immer Joggen bedeuten. Auch im Fitnessstudio oder sogar zuhause kann man eine Trainingseinheit am Morgen absolvieren. Viele Fitnessstudios und Schwimmbäder haben bereits um 6 Uhr geöffnet. Wichtig ist nur, dass man einen Sport wählt, der einem Spaß macht und mit dem man seine Ziele verfolgen kann. Wer Muskeln aufbauen möchte, ist im Fitnessstudio sicherlich gut aufgehoben. Zum Abnehmen und für mehr Ausdauer kann man neben Joggen und Fahrradfahren auch alternativ der Schwimmhalle einen Besuch abstatten. Auch mit Yoga kann morgens den Körper in Bewegung versetzen und Körper und Geist fit halten. Wer zuhause eine Yoga-Matte und Anleitungen hat, muss dafür auch nicht zwangsmäßig das Haus verlassen.

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Tipp 4: Mehr Motivation am Morgen mit einem Trainingspartner

Aller Anfang ist schwer, doch zu zweit fällt vieles leichter: Wer sich zum Frühsport verabredet, kommt vor allem in den ersten Wochen besser aus dem Bett. Mit einem Trainingspartner kann man sich zudem gegenseitig beim Joggen oder im Fitnessstudio motivieren und unterstützen. Am besten ist es, feste Tage und Zeiten abzumachen. Das nimmt am Vorabend und am Morgen die Entscheidung, ob man seinen Plan wirklich durchzieht oder den inneren Schweinehund gewinnen lässt. Außerdem macht Sport mit Freunden mehr Spaß.

Tipp 5: Langsam anfangen

Auch wenn man sich immer gerne viel vornimmt: Der Körper braucht anfangs genug Zeit, um sich an die neue Belastung am Morgen zu gewöhnen. Statt es zu überstürzen, sollte man lieber langsam anfangen. Wer sich gleich am Anfang überfordert, verliert schnell die Motivation weiterzumachen. Schon zwanzigminütige Trainingseinheiten reichen, um den Kreislauf anzutreiben und die Ausdauer zu trainieren. Wer sehr untrainiert ist, kann es fürs Erste auch bei ein bis zwei Tagen Sport pro Woche belassen. Unabhängig von der Häufigkeit und Dauer des Trainings ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Heißt: Jede Woche regelmäßig Frühsport machen und auch an trainingsfreien Tagen früh aufstehen, damit man nicht aus dem Rhythmus raus fällt.

Von RND

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