Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Wissen Cern bekommt erstmals eine Direktorin
Nachrichten Wissen Cern bekommt erstmals eine Direktorin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:02 04.11.2014
Fabiola Gianotti wird ab 2016 das Kernforschungszentrum Cern leiten. Quelle: dpa
Genf

Das Europäische Kernforschungszentrum Cern wird zum ersten Mal in seiner 60-jährigen Geschichte von einer Frau geleitet. Die italienische Physikerin Fabiola Gianotti soll die Einrichtung bei Genf von Januar 2016 an führen, wie das Cern am Dienstag mitteilte.

Gianotti hatte zuvor unter anderem die Atlas-Arbeitsgruppe geleitet, die am Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) nach dem Higgs-Teilchen gefahndet hatte. Dessen Existenz hatten knapp ein halbes Jahrhundert zuvor der Brite Peter Higgs und der Belgier François Englert vorausgesagt. Nachdem ihre Theorie am Cern bewiesen wurde, erhielten die beiden Forscher 2013 den Physik-Nobelpreis.

Der Nachweis des Higgs-Bosons gilt als bedeutendster Erfolg des Kernforschungszentrums. Das Cern ist das größte Teilchenforschungslabor der Welt. Die Infrastruktur wird von mehr als 10 000 Forschern aus 100 Ländern genutzt. Derzeit ist der deutsche Physiker Rolf Heuer Cern-Generaldirektor.

dpa

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Wissen Astronaut Gerst kommt heim - „Höllenritt durch die Atmosphäre“

Feierabend für Deutschlands Mann im All: Nach 166 Tagen auf der Raumstation ISS kehrt Alexander Gerst zur Erde zurück. Er freut sich auf Pizza und Waldläufe - wird eine Sache aber besonders vermissen.

04.11.2014

Trotz eines Rückgangs der Ebola-Fälle in Liberia ist die Gefahr durch das Virus laut Regierung nicht gebannt. „Es ist nicht vorbei, bis alle betroffenen Länder 21 Tage lang keinen neuen Fall melden.“

03.11.2014

Der neue Weltklimabericht schärft Politikern einen stärkeren Einsatz fürs Klima ein. Sie hätten nun „eine Ausrede weniger“, nicht zu handeln, sagt der Vizechef des Klimarats.

02.11.2014