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Wissen Klimaanlage in Auto und Büro – darauf sollten Sie achten
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12:50 24.07.2018
Nicht immer lohnt es, im Auto die Klimaanlage anzuschalten Quelle: dpa
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Hannover

Auch bei den heißen Temperaturen dieser Tage sollten Autofahrer die Klimaanlage besser nicht zu kalt einstellen. Der Tüv Thüringen rät zu nicht mehr als acht Grad Differenz zur Außentemperatur. So sind 22 Grad beispielsweise kühl genug, wenn die Außentemperatur bei 30 Grad liegt.

Ist der Unterschied zu groß, drohen Erkältungen oder Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem. Um etwa Entzündungen der Bindehaut der Augen zu vermeiden, lassen die Autofahrer die kalte Luft aus dem Gebläse möglichst nicht direkt gegen Gesicht oder gegen den Körper pusten.

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Wichtig ist, dass das Auto vor dem Losfahren gut durchgelüftet wird. Auch wenn eine Klimaanlage vorhanden ist. Wer nach dem Losfahren die Anlage dann zunächst auf Umluft stellt, sorgt dafür, dass die Luft sich schneller abkühlen kann. Vor langen Urlaubsreisen sollte die Klimaanlagen überprüft werden.

Fehlt die Klimaanlage im Auto, helfen Handtücher aus dem Kühlschrank oder Eisfach auf den Sitzen.

Klimaanlagen im Büro

Auch Büroräume sollten nicht zu stark heruntergekühlt werden. Wenn der Unterschied zur Außentemperatur zu groß ist, drohen ebenfalls Erkältungen. Bei der Arbeit sollte der Temperaturunterschied laut des Tüv-Verbandes Arbeitnehmern, nicht mehr als sechs Grad betragen. Auf das Lüften sollte trotz hoher Außentemperaturen nicht verzichtet werden, am besten für wenige Minuten Stoßlüften.

Der Arbeitgeber muss grundsätzlich Vorkehrungen treffen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Bei über 26 Grad im Büro muss er reagieren. Denn Hitze kann die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen und die Unfallgefahr erhöhen, warnen die Experten.

Ab 30 Grad ist der Arbeitgeber verpflichtet für Abkühlung zu sorgen, erklärt die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) mit Verweis auf die Technischen Regeln für Arbeitsstätten. Gegen Hitze kann der Chef zum Beispiel Getränke zur Verfügung stellen, vorübergehend Gleitzeit einführen oder die Kleiderordnung lockern. Eine Chance auf Hitzefrei haben Arbeitnehmer allerdings erst, wenn in einem Raum mehr als 35 Grad herrschen.

Von RND/dpa