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Nachrichten Wissen Klimawandel gefährdet UN-Nachhaltigkeitsziele
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18:00 10.07.2019
2018 war das viertwärmste seit dem historischen Beginn der Messungen und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat weiter zugenommen. Quelle: Boris Roessler/dpa
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New York

Der Klimawandel und die weltweit zunehmende soziale Ungleichheit gefährden den Erfolg der UN-Nachhaltigkeitsziele. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Vereinten Nationen, der am Dienstag (Ortszeit) in New York vorgestellt wurde. Viele Verbesserungen der globalen Lebensverhältnissen könnten durch die Erderwärmung und die gesellschaftliche Schieflage rückgängig gemacht werden.

„Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, bedarf es eines sofortigen Kurswechsels“, sagte der Vizepräsident des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen, Valentin Rybakov. Insbesondere brauche es eine Politik, die niemanden zurücklasse und sich kritisch jenen Mechanismen widme, die zu einer „Konzentration von Reichtum und Macht an der Spitze führen“.

17 Nachhaltigkeitsziele sollen bis 2030 erreicht werden

Die Nachhaltigkeitsziele gelten als die globalen Vorsätze der Vereinten Nationen und ihrer Mitgliedsstaaten. Zu ihnen gehört, dass kein Mensch mehr in Armut leben oder Hunger leiden darf, dass der Zugang zu Bildung und der Gesundheitszustand verbessert werden, die Diskriminierung von Frauen beseitigt und der Klimawandel bekämpft werden sollen. Die 17 Ziele sollen bis 2030 erreicht werden.

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Im jetzt veröffentlicht Bericht heißt es, das Jahr 2018 sei das viertwärmste seit dem historischen Beginn der Messungen gewesen und der Gehalt von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre habe weiter zugenommen. Außerdem sei der Säuregehalt der Ozeane um 26 Prozent im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gestiegen. Es wird prognostiziert, dass der Säuregehalt bei gleichbleibenden CO2-Emissionen bis zum Jahr 2100 um 100 bis 150 Prozent zunimmt.

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Extreme Armut in ländlichen Regionen häufiger

Gleichzeitig weisen die Autoren des Berichts auf die sozialen Ungleichgewichte innerhalb von Ländern und zwischen den Staaten hin. Extreme Armut kommt demnach in ländlichen Regionen drei Mal häufiger vor als in Städten. Auch die Gleichberechtigung von Frauen sei immer noch nicht gewährleistet. Außerdem stelle der weltweite Hunger nach einem langen Rückgang wieder ein wachsendes Problem dar.

Von RND/dpa

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