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Wissen USA starten bemannten SpaceX-Flug ins All – mit einer Puppe
Nachrichten Wissen USA starten bemannten SpaceX-Flug ins All – mit einer Puppe
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18:11 02.03.2019
Die SpaceX-Rakete hebt ab. Quelle: Tim Shortt/Florida Today via AP
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Cape Canaveral

Die USA nähern sich mit dem Testflug einer von SpaceX entwickelten Raumkapsel ihrem Ziel, selbst bemannte Raumflüge durchführen zu können. Seit Einstellung des Shuttle-Programms 2011 fliegen US-Astronauten mit russischen „Sojus“-Kapseln zur Internationalen Raumstation ISS; für einen Sitz darin zahlt die US-Raumfahrbehörde Nasa 82 Millionen Dollar (72 Millionen Euro). An Bord der am Samstag zur ISS gestarteten Kapsel „Crew Dragon“ war ein Test-Dummy. Beim zweiten für Juli geplanten Flug sollen zwei Astronauten zur ISS reisen.

Die beiden für den nächsten „Dragon“-Flug vorgesehenen Astronauten Doug Hurley und Bob Benken beobachteten im Kennedy Space Center in Cape Canaveral den Start der „Dragon“. Nasa-Chef Jim Bridenstine betonte die große Bedeutung, die eigene bemannbare Raumschiffe für die USA hätten: „Wir stehen davor, amerikanische Astronauten mit amerikanischen Raketen von amerikanischem Boden erstmals seit dem Ende der Space Shuttles 2011 zu starten.“  Am Vorabend des Flug erläuterte SpaceX-Chef Elon Musk Bridenstine bei einer Führung an der Startrampe das „Dragon“-Konzept.

Boeing plant ebenfalls Raketenstarts

Rund 5000 Mitarbeiter von Nasa und Subunternehmen sowie Touristen beobachteten den Start der Kapsel, die mit einer Falcon-Rakete in eine Umlaufbahn befördert wurde und in fünf Tagen die ISS erreichen soll. Der Test-Dummy darin erhielt den Namen Ripley – nach der Hauptfigur der „Alien“-Filme.

Neben SpaceX hat Boeing als weiteres Privatunternehmen von der US-Regierung den Auftrag erhalten, bemannbare Raumschiffe zu entwickeln. Deren „Starliner“-Kapsel soll im April ihren ersten Testflug machen, der zweite mit Astronauten an Bord soll im August folgen. Bis zum Jahresende sollen dann wieder regulär bemannte Flüge von bemannten US-Kapseln aufgenommen werden.

Nasa hat sich noch nicht für einen Anbieter entschieden

Bridenstine ließ offen, ob die Nasa auf „Dragon“ oder „Starliner“ oder beide Konzepte setzen werde. „Wir sind in keinem Weltraumrennen“, sagte er. „Das Rennen ist vorbei. Wir gingen zum Mond und wir haben gewonnen, das ist vollbracht. Jetzt sind wir in einer Position, in der wir uns Zeit nehmen können und sicherstellen, dass wir es richtig machen.“

Von RND/AP

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