Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Wissen Weltweit deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen
Nachrichten Wissen Weltweit deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:33 25.11.2009
Die höchste HIV-Rate gibt es dem Bericht zufolge im südlichen Afrika, dort leben mehr als zwei Drittel der Infizierten. Quelle: afp
Anzeige

In Deutschland, das in Westeuropa laut Robert Koch Institut (RKI) die niedrigste Infektionsrate hat, veränderte sich die Zahl der Neuansteckungen kaum, wie aus dem Bericht des UN-Programms zur Bekämpfung von Aids (UNAIDS) hervorgeht.

"Die gute Nachricht ist, dass der zu beobachtende Rückgang nachweislich, zumindest teilweise, auf Vorbeugung zurückgeht", erklärte der UNAIDS-Exekutivdirektor Michel Sidibé in Shanghai. Sein Stellvertreter Paul de Lay sagte, die Krankheit sei in eine "stabilere Phase" eingetreten.

Die Zahl der HIV-Infizierten stieg der Statistik zufolge im Jahr 2008 weltweit um 2,7 Millionen auf 33,4 Millionen. Allein im vergangenen Jahr starben zwei Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Epidemie 25 Millionen Aids-Tote.

Afrika südlich der Sahara bleibt dem UNAIDS-Bericht zufolge die am stärksten betroffene Region. Hier lebten 2008 mehr als zwei Drittel der HIV-Infizierten, insgesamt 22,4 Millionen Menschen. Die Zahl der Aids-Toten dort machte etwa 72 Prozent aller Aids-Todesfälle weltweit aus. Doch seit 2001 sank die Zahl der Neuansteckungen mit dem HI-Virus in der Region um etwa 15 Prozent. Das seien im Jahr 2008 rund 450.000 Infektionen weniger. Im Osten Afrikas gab es sogar 25 Prozent weniger Ansteckungen.

In einigen Gegenden der Welt schritt die Epidemie dagegen voran, beispielsweise in Osteuropa und in Zentralasien mit 1,5 Millionen Infizierten. Dort werde das HI-Virus unter anderem von infizierten Drogenkranken an ihre Sexualpartner übertragen, heißt es in dem Bericht. In einigen Teilen Asiens, wo das HI-Virus früher hauptsächlich über infizierte Prostituierte, Homosexuelle oder über Spritzen von Drogenkonsumenten weitergegeben wurde, seien mittlerweile zunehmend andere Gruppen wie heterosexuelle Paare betroffen.

In Deutschland ist die Zahl der Neuansteckungen nach Angaben des RKI seit drei Jahren stabil. Für das laufende Jahr schätzen die Experten die Zahl der neuen HIV-Infektionen auf rund 3000. Rund 67.000 Menschen leben hierzulande mit dem HI-Virus, bei etwa 11.300 ist die Krankheit ausgebrochen.

afp

Nicht nur rauschende Schlote und stinkende Auspuffrohre sind schlecht für das Klima. Wie Forscher herausgefunden haben, schlägt vor allem die intensive Landwirtschaft bei der Klimabilanz negativ zu Buche.

23.11.2009

Viele Bundesbürger sorgen mit privaten Rentenversicherungen fürs Alter vor. Wer seinen Rentenversicherer sorgfältig auswählt, kann später als Senior einige Tausend Euro mehr kassieren.

23.11.2009

Es klingt absurd: Aber Männer, die regelmäßig Alkohol trinken, haben einer Studie zufolge eine geringere Herzinfarktgefahr als Nichttrinker.

20.11.2009