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Wissen Weniger Acrylamid im Weihnachtsgebäck
Nachrichten Wissen Weniger Acrylamid im Weihnachtsgebäck
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14:29 30.11.2009
Sinkende Acrylamidbelastung bei Weihnachtskeksen: Nur bei zwei Produkten ist die Belastung laut Foodwatch im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Quelle: ddp (Archiv)
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Das teilte die Verbraucherorganisation foodwatch am Montag in Berlin mit. Getestet wurden insgesamt 17 Lebkuchen- und Spekulatius-Sorten. Nur bei zwei Produkten ist die Belastung im Vergleich zum Vorjahr demnach deutlich gestiegen. Die Testverlierer, darunter ein Bio-Produkt, enthalten allerdings 20 bis 30 Mal soviel Acrylamid wie die Sieger.

Foodwatch testet seit 2002 regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller. Dies zeige Wirkung, erklärte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. Die meisten Hersteller im Test hätten die Acrylamidbelastung inzwischen weitgehend im Griff.

Acrylamid kann beim Frittieren, Backen oder Braten stärkehaltiger Produkte entstehen. Im Tierversuch löst die Substanz Krebs aus und schädigt das Erbgut; die Gefahr für den Menschen ist noch nicht abschließend geklärt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) legt lediglich unverbindliche „Signalwerte“ fest, die sich an den am höchsten belasteten Produkten orientieren.

Foodwatch forderte erneut eine Kennzeichnung der Belastung auf der Verpackung. Eine Reduktion des Acrylamidgehalts auf Werte von unter 50 Mikrogramm bei Lebkuchen und Spekulatius sei für die Hersteller möglich, betonte Wolfschmidt. Die unverbindlichen „Signalwerte“ dagegen - 1000 Mikrogramm für Lebkuchen, 416 für Spekulatius - seien „absurd hoch“.

afp

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