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Reisereporter Frühstart in die Skisaison
Reisereporter Frühstart in die Skisaison
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16:05 15.01.2010
Erster Schwung im neuen Schnee: Das Skigebiet Warth-Schröcken zählt zu den schneesichersten Orten in den Alpen. Quelle: srt
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Frau Holle hat es schon in den ersten Herbsttagen sehr gut gemeint mit den Wintersportlern. „Ski Heil“ hieß es bereits im September in Österreich auf den Gletschern, seit Mitte Oktober surrten nun auch weiter unten die ersten Lifte.

Doch wo finden Wintersportler schneesichere Skigebiete? Wir haben den aktuellen DSV-Skiatlas ausgewertet, der anhand von Kriterien wie Zahl der Liftbetriebstage, Anzahl der Pisten über 1800 Meter Höhe und Talabfahrtstage jedes Jahr die Schneesicherheit bewertet und dafür Sterne vergibt. Hier sind die zehn österreichischen Nicht-Gletscher-Skigebiete mit der Traumnote „Fünf Sterne“.

Bregenzerwald

Romantischer Geheimtipp für Skifamilien: Selbst in absolut schlechten Wintern ist der Bregenzerwald im Vorarlberg von Schnee verwöhnt. Dafür wurde Damüls 2006 sogar zum „schneereichsten Dorf“ der Welt gekürt. Dick verpackt der Schnee nicht nur die mit romantischen Holzschindeln gedeckten Häuser, sondern auch die überwiegend sanften Pisten auf insgesamt 171 Kilometern, auf denen sich vor allem Genussfahrer und Skifamilien wohlfühlen.

Warth-Schröcken

Idyllisches Schneeduo: Noch ein Vorarlberger Geheimtipp für Schneegarantie ist das Gebiet Warth-Schröcken am Fuße des Hochtannbergpasses. Durchschnittlich elf Meter Neuschnee sind hier keine Seltenheit, die Lage zwischen Arlberg und Bregenzerwald beschert sehr früh erste Schneemassen. Vorteil Nummer zwei: Wartezeiten und volle Pisten gibt es hier nicht. Ein Skitraum wird wahr!

Arlberg

Schneeloch mit vielen Prominenten: Dass am Arlberg der Schnee quasi zu Hause ist, hat sich mittlerweile weltweit herumgesprochen. Aber natürlich reicht für die Entstehung des Mythos Arlberg nicht nur Schneereichtum. Skisüchtige – ob Berühmtheiten oder Normalos – bekommen glänzende Augen bei Namen wie Galzig, Valluga, Rüffikopf und Madloch – zu verführerisch sind all die Tiefschneehänge von St. Anton, Lech und Zürs.

Ischgl

Action, Party, Ischgl: Feiersüchtige Skifreaks zieht es in die Silvretta-Arena von Ischgl. Die Partyhochburg ist aber auch hoch dekoriert in Sachen Schneesicherheit. Kein Wunder, denn rund 90 Prozent des Skigebiets mit 215 Abfahrtskilometern liegen über 2000 Meter Höhe. Zentrum aller Skilust: die Idalp, 2320 Meter über dem Meeresspiegel.

Kühtai

Pistenspaß vor der Hoteltür: „Schneegarantie.com“ heißt schon die Internetadresse von Kühtai. Das Hoteldorf zwischen Innsbruck und Ötztal im Sellraintal liegt auf 2020 Meter Höhe, die Lifte surren bis auf 2520 Meter – da mangelt es auf den 40 baumfreien Genießerpisten sicher nicht an Schnee. Großes Plus Nummer zwei: Von der Hoteltür zum Lift sind es nur ein paar Schritte.

Obergurgl

3000 Meter über dem Meeresspiegel: Der Talort liegt zwischen 2000 Meter Höhe, die Lifte surren bis auf 3082 Meter hinauf: Es versteht sich von selbst, dass Gurgl zu den topschneesicheren Skidestinationen der Alpen zählt. Weiteres Plus: Die Pisten von Fest- und Wurmkogl – immerhin 110 Abfahrtskilometer – enden und starten quasi immer vor der Haustür.

Saalbach Hinterglemm

Skizirkus für Nachteulen: Lange Pisten, kurze Nächte, dafür ist Saalbach-Hinterglemm bekannt wie auch für die Schneesicherheit auf den 200 Pistenkilometern rechts und links des Glemmtals. Und: Die Liftanlagen sind top – sehr zur Freude derer, die in Saalbach den sonnigen Genusspisten am Kohlmais, Bern- und Reiterkogel oder den knackigen Nordabfahrten von Schattberg und Zwölferkogel entgegenschaukeln.

Obertauern

Runde Sache für Schneesüchtige: Fast ein halbes Jahr und damit rekordverdächtig lang dauert die Skisaison in Obertauern im Salzburger Land. Das liegt zum einen an der Höhe des Skigebietes – die Lifte surren bis auf 2313 Meter Höhe, andererseits an der skioptimalen Lage am nördlichen Alpenhauptkamm. Auf geht es zur Tauernrunde – im und gegen den Uhrzeigersinn ein 100 Pistenkilometer langer Skitraum.

Turracher Höhe

Schneesichere Servicehochburg: Höhe plus 100 Prozent Beschneiung – das beschert der Turracher Höhe eine lange Saison. In diesem Jahr wurde übrigens der erste Lift am 16. Oktober angeschaltet. Die knapp 40 Kilometer langen Abfahrten auf dem sanften Hochplateau zwischen den österreichischen Bundesländern Steiermark und Kärnten sind ein Geheimtipp für Familien und Genießer. Fünf Sterne gibt es hier auch für den Service – ein Pistenbutler schenkt Prosecco aus, die Kids bekommen Eis oder Lutscher, und an den sonnigsten Plätzen warten kostenlose Liegstühle auf Sonnenbader.

Hochzillertal & Hochfügen

Ein zweifaches Hoch – vom Olympiasieger empfohlen: Hochzillertal und Hochfügen präsentieren weitläufige Pisten für Genießer und jede Menge Möglichkeiten abseits der Piste. Seit dem Zusammenschluss der beiden Skiregionen zu einem 166 Pistenkilometer großen Skiareal zieht es immer mehr Skifahrer und Snowboarder in die schneesichere Heimat des Olympiasiegers Stephan Eberharter. Könner bevorzugen die Eberharter-Goldpiste, sieben Kilometer lang und vor allem im oberen Stück knackig schwarz.

Von Sabine Metzger

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