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GT / ET Alex Ruoff ist gut vorbereitet zur BG Göttingen zurückgekehrt
Alex Ruoff ist gut vorbereitet zur BG Göttingen zurückgekehrt
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15:11 22.05.2020
Die erste Einheit nach der coronabedingten Trainingspause war für Routinier Alex Ruoff ähnlich aufregend wie der erste Schultag. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Es ist der vierte Vertrag und wahrscheinlich der mit der kürzesten Laufzeit, den Alex Ruoff beim Basketball-Bundesligisten BG Göttingen unterschrieben hat. Bereits drei Mal hat er das Trikot der Veilchen getragen (2013-2015, 2016/2017, seit November 2019), nun streift er es sich erneut über, um mit der Mannschaft von Headcoach Johan Roijakkers am BBL Final-Turnier in München teilzunehmen, das die Göttinger am Sonnabend, 6. Juni, mit dem Spiel gegen die Hakro Merlins Crailsheim eröffnen.

Am 3. April war der Amerikaner, nachdem sich – aufgrund der Corona-Pandemie – eine längere Saisonunterbrechung angedeutet hatte, zurück in die USA geflogen. Er hatte seinen Vertrag mit den Veilchen aufgelöst, hatte sich aber das Hintertürchen offen gehalten, im Fall einer Fortsetzung der Spielzeit zurückkehren zu können. Von dieser Option machte der 33-Jährige nun Gebrauch, kam nach sechs Wochen Heimaturlaub mit regelmäßigen persönlichen Trainingseinheit in West Virginia vor einer Woche wieder zurück nach Göttingen – und stellte sich einem kurzen Tageblatt-Interview.

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Sie starten im Audi Dome gegen Crailsheim in das Turnier. Es wird das Eröffnungsspiel sein. Ist das etwas Besonderes für Sie, ist Crailsheim als erster Gegner in Ordnung?

Unser erster Gegner, Crailsheim, ändert für uns nichts. Die erste Spielaufregung wird – unabhängig auf welche Mannschaft wir treffen – da sein.

Anschließend haben Sie drei freie Tage und müssen dann drei Begegnungen mit jeweils nur einem freien Tag zwischendrin austragen. Dann müssen Sie zeigen, wie fit Sie sind, oder?

Ja, drei Spiele in fünf Tagen sind für keinen Athleten ideal, unabhängig davon, wie fit er ist. Dies ist jedoch der Zeitplan, der uns vorgegeben wurde, und wir werden das Maximum an Anstrengung in allen drei Schlachten geben. Zum Glück habe ich mir keine Auszeit genommen, nachdem ich Göttingen im April verlassen habe. Ich habe extrem hart trainiert, als ich in die USA zurückkehrte – immer mit der Hoffnung, dass die Saison wieder aufgenommen werden würde.

Wie waren die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten seit dem Start am Mittwoch? Wie ist Ihr Eindruck von den beiden nachverpflichteten Spielern, den Niederländern Leon Williams und Jito Kok?

Die ersten gemeinsamen Einheiten waren sehr angenehm. Schon allein wieder mit dem Team da in der Halle zu stehen, hat mir so viel Spaß gemacht. Es war wirklich ein Gefühl der Aufregung – so ein bisschen wie am ersten Schultag. Johan Roijakkers ist ein erfahrener Coach. Er hat einen hervorragenden Trainingsplan erstellt, um hochintensiv zu trainieren und gleichzeitig die Arbeitsbelastung zu begrenzen. Die Energie und Anstrengung von allen Spielern war sehr gut. Ich denke, die neuen Spieler haben bislang einen unglaublichen Job gemacht. Sie hören den Trainern, den erfahrenen Spielern und denen, die schon länger dabei sind, gut zu und nehmen alle Dinge sehr schnell auf. Die Herausforderung für uns besteht vor allem darin, dieses Maß an Energie und Konzentration für die nächsten zwei Wochen beizubehalten, um bestmöglich auf das Turnier vorbereitet zu sein.

Von Kathrin Lienig

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