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Bombenräumung beeinflusst Vorbereitung der BG Göttingen
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17:13 10.10.2019
Bisher ein absoluter Leistungsträger der BG: Bennet Hundt (l.) hier mit Mathis Mönninghoff. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Nun stellt sich die Frage: in die FKG-Halle umziehen und auf Sporthallenboden trainieren oder das Training ausfallen lassen? Die Antworten auf diese und andere Fragen vor dem Vechta-Spiel haben wir in zwei Blöcken zusammengefasst.

Die Bombenräumung und ihre Folge für die BG

Gesperrt wird der Bereich mit S-Arena und Basketballzentrum ab Sonnabendfrüh – das heißt, dass die BG Göttingen bereits am Freitag vor logistischen Herausforderungen steht: „Das Parkett wird schon am Freitag in der S-Arena verlegt“, berichtet BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Auch Catering und Co. müssen bereits am Freitag vorbereitet werden.

Der Arena-Betreiber GoeSF hat der BG die Möglichkeit eingeräumt, das Training am Sonnabend in der FKG-Halle durchzuführen. Aber: „Dort liegt dann kein Parkett, weil wir das ja bereits am Freitag in der S-Arena verlegt haben“, berichtet Meinertshagen. Nachteil der FKG-Option: Auf normalem Hallenboden ist die Verletzungsgefahr ungleich größer.

Die einzige Alternative ist, das Training ausfallen zu lassen. Die Entscheidung war bis Donnerstagnachmittag noch nicht gefallen, sie liegt laut Meinertshagen bei Headcoach Johan Roijakkers. Die Videoanalyse wäre nicht das Problem, sie könnte laut BG-Geschäftsführer mit Beamer und Leinwand auch in der FKG-Halle erfolgen. Das Saisonauftaktspiel der BG Juniors in der NBBL wurde bereits in die FKG-Halle verlegt. Tipoff: Sonnabend, 14.30 Uhr.

So ist die sportliche Situation vor dem RASTA-Spiel

Unter der Woche ist die BG noch mal auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat sich die Dienste des Rookie-Centers Dylan Osetkowski gesichert. Der erste Eindruck von Roijakkers: „Er hat gute Hände, kann gut passen und auch gut von draußen werfen.“ Allerdings müsse der US-Amerikaner, der bis Donnerstag zweimal mittrainiert hatte, noch an seiner Fitness arbeiten.

Die Würzburg-Pleite und die schlechte Defensivleistung hängt beim Niederländer noch ein bisschen in den Kleidern: „In Frankfurt haben wir sehr viele Kleinigkeiten besser gemacht, aber wir müssen auch nicht an 25 Sachen arbeiten“, gibt sich Rokjakkers bezüglich der Ursachenforschung gewohnt zurückhaltend. „Ein, zwei Sachen“ müsse man besser machen, „dann kommt der Rest automatisch“.

Gerüchte besagten unter der Woche, dass Neuzugang Zane Waterman die BG relativ schnell wieder verlassen könnte. Roijakkers dazu: „Nur, wenn wir für das gleiche Geld einen besseren bekommen würden. Aber von der Preisqualität her ist es der richtige Spieler. Da kann man nichts ändern: Wenn wir besser werden wollen, müssen wir mehr Geld haben.“

Kyan Anderson habe ihn in Würzburg keinesfalls enttäuscht, versicherte Roijakkers: „Er hat das Maximale gespielt, mehr können wir nicht erwarten.“ Und Vechta? „Unter die Top drei oder vier kommen sie in diesem Jahr nicht mehr, aber sie werden um die Playoffs kämpfen“, urteilt der Niederländer.

RASTA ist momentan Schlusslicht, hat aber auch gegen starke Teams gespielt. „Natürlich wird Vechta etwas unter Druck stehen“, sagt BG-Co-Trainer Hylke van der Zweep. „Aber sie kennen diese Situation aus der vergangenen Saison und haben da auch einen Weg herausgefunden.“

Tickets gibt es ab 13.30 Uhr an der Arena-Kasse, Sport1 überträgt die Partie live.

Von Eduard Warda